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Fensterlose Bäder vor Feuchteschäden schützen

Der Ablüfter Taris kann nach DIN 18017-3 vor Feuchteschäden in innenliegenden Badezimmern schützen. Bild: InVenter

In gewöhnlichen Mehrfamilienhäusern sind innenliegende Bäder oder enge Abstellkammern ohne Fenster keine Seltenheit. Doch auch in diesen Räumlichkeiten ist eine Frischluftzufuhr essenziell. Denn eine fehlende Luftzirkulation begünstigt Feuchteschäden an der Bausubstanz und ist daher ein idealer Nährboden für Schimmel.

Für diese bauliche Situation präsentierte das Lüftungsunternehmen inVenter auf der IFH 2024 in Nürnberg sein Abluftsystem Taris. Das nach Unternehmensangaben leise und vielseitige Gerät ist seit April 2024 erhältlich und dient dazu, kleinere Feuchträume mithilfe eines geregelten Luftaustausches kontrolliert zu entlüften.

Installations- und Ausführungsvarianten

Sowohl als Unterputz- als auch in der Aufputzvariante soll Taris vielseitig einsetzbar sein. Die Unterputzvariante sei besonders für die dezente Decken- und Wandinstallation geeignet. Neben der Installation an einem Schacht ist optional ein Zweitraumanschluss möglich.

Das Abluftgerät lässt sich entweder als Unterputz- oder als Aufputzvariante montieren und auch ein Zweitraumanschluss ist erhältlich. Bild: InVenter
Das Abluftgerät lässt sich entweder als Unterputz- oder als Aufputzvariante montieren und auch ein Zweitraumanschluss ist erhältlich. Bild: InVenter

Das Abluftgerät entlüftet in unterschiedlichen Luftvolumenstrom-Varianten (60, 30/60, 100), wobei die Schallemission reduziert worden sei. In der Variante mit 60 m³/h verursache es beispielsweise lediglich 27 dB(A) als Unterputzvariante (gemessen bei zwei Meter Abstand).

Aufgrund optionaler Sensoren für Feuchtigkeit und Luftqualität ist eine bedarfsorientierte Steuerung umsetzbar. Alle Varianten sind standardmäßig mit einer Nachlaufsteuerung sowie einer Einschaltverzögerung ausgestattet.