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Würth: Neues Umschlaglager an der A6 gut gestartet

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Mutterunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe, hat direkt an der A6/Ausfahrt Kupferzell im Gewerbepark Hohenlohe und in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz ein neues Umschlaglager errichtet. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde das Lager im Mai 2020 in Betrieb genommen. Derzeit arbeiten 163 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen Außenlager.

Ziel der optimierten Logistikstrategie ist es, Liefersplits zu vermeiden und die Positionen pro Bestellung zu bündeln, sodass der Kunde genau eine Sendung erhält. Hierfür fasst das neue Lager verschiedene Versandstellen sowie Außenlager zusammen. Es ist Sammel- und Knotenpunkt für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen zur Weiterverteilung in ganz Europa. Rund 20 Prozent aller Aufträge aus dem neuen Lager gehen direkt ins europäische Ausland: Bestückung der Lager von Würth Tochtergesellschaften genau wie Sendungen direkt zu Endkunden, die im Ausland sitzen. Über das neue Außenlager hebt der Konzern die logistische Leistungsfähigkeit auf eine neue Ebene. „Von unserem neuen Umschlaglager profitieren letztendlich gleichermaßen unsere Kunden wie auch wir als Unternehmen. Unsere Kunden erhalten weniger Pakete als zuvor, Lieferungen gehen schneller zum Kunden, es wird weniger Verpackungs- und Füllmaterial benötigt, es fallen weniger Fahr- und Transportwege und somit geringere Transportkosten an“, so Thomas Wahl, Geschäftsführer Logistik bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, über den Neubau. „Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Situation einer weltweiten Pandemie haben unsere Logistikzentren ihre Leistungsfähigkeit und Krisensicherheit unter Beweis gestellt. Wir konnten die vorhandenen Bedarfe unserer Kunden jederzeit bedienen“, ergänzt Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe. Die Investitionssumme für das neue Umschlaglager und die damit verbundene Neugestaltung des Logistikprozesses beläuft sich auf rund 73 Millionen Euro und setzt ein entsprechendes Frachtvolumen voraus. Damit ist diese bisher größte Logistikinvestition auf der einen Seite ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur weiteren Standortentwicklung in Hohenlohe und spricht auf der anderen Seite gleichzeitig für das weitere Wachstum des Mutterunternehmens. Im Endausbau 2024 werden rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb im Logistikkomplex arbeiten.

www.wuerth.de