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IWO: PtX besser im Gebäudeenergiegesetz berücksichtigen

Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) unterstützt ausdrücklich die Thesen des von der Power to X (PtX) Allianz veröffentlichten Zehn-Punkte-Plans zur Nationalen Wasserstoffstrategie. „Wie die PtX Allianz begrüßen wir diesen Vorstoß der Bundesregierung und sehen zugleich noch Verbesserungspotenzial“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. „Insbesondere weist die PtX Allianz zurecht darauf hin, dass die Nutzung von Wasserstoff anwendungsoffen für alle Sektoren ermöglicht werden sollte. Es wäre falsch, sich hier allein auf bestimmte Anwendungsbereiche zu fokussieren.“

Laut Willig unterbinde eine solche Beschränkung nicht nur Innovationen: „Auch die Aktivierung von Skalierungseffekten droht dadurch hinter dem zurückzubleiben, was möglich und notwendig wäre. Das jedoch würde einen erfolgreichen Markthochlauf von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten wie PtX unnötig gefährden.“ Wichtig sei es darum, einen möglichst vielfältigen Einsatz der innovativen Energieträger zu ermöglichen. „Völlig zurecht sieht die PtX Allianz daher auch im Gebäudesektor wichtige Anwendungsmöglichkeiten – zum Beispiel für Power-to-Liquid und Power-to-Gas“, so Willig weiter. „Insofern sollte der künftige Einsatz von PtX-Produkten, neben der Verwendung von Biobrennstoffen, auch im neuen Gebäudeenergiegesetz Anerkennung finden. Das ist derzeit noch nicht in ausreichendem Maße der Fall.“ Ein erster Schritt für die verstärkte Nutzung von grünem Wasserstoff könnte der Einsatz in Raffinerien sein, so Adrian Willig. Die PtX Allianz, der auch das IWO angehört, ist ein branchenübergreifendes Aktionsbündnis aus Unternehmen und Verbänden, die verschiedene Kompetenzen rund um PtX-Technologien zusammenführen.

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