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KHW Trier: Es fehlt (nicht nur) an Restaurateuren …

„Ist jemandem bewusst, in was für einem Gebäude ihr seid?“, fragt Stuckateurmeister Pasquale Buccio in die Elfklässlerrunde am Max-Planck-Gymnasium. Den Baustil möchte er wissen. „Gotik“, sagt ein Schüler. Fast. Es ist Neugotik. Buccio ist gekommen, um das Stuckateurhandwerk vorzustellen.

Es gibt auch Abiturienten, die eine Ausbildung anfangen. Olaf Fackler, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg, hatte zuvor bei der Begrüßungsrede erklärt, welche Vorteile das bietet. Zum einen können Abiturienten direkt im zweiten Lehrjahr einsteigen und zum anderen bei guten Leistungen noch mal ein halbes Jahr verkürzen. So kann man in eineinhalb Jahren einen Gesellenbrief erwerben und im Studium darauf aufbauen. „Wenn das Studium dann doch nicht passt, ist so eine Ausbildung ein goldenes Ruhekissen“, sagt Fackler. Und nach einem erfolgreichen, akademischen Abschluss profitiere man von der praktischen Berufserfahrung. Buccio spricht auch von dem gesellschaftlichen Auftrag, historische Bauwerke zu erhalten, denn Stuckateure bringen nicht nur Putze an und machen den Innenausbau und Trockenbau, sondern sind auch Restaurateure. Obendrein verdient ein Stuckateur nicht schlecht. In der Ausbildung gibt es am Ende fast 1.500 Euro brutto.

Im Zuge der Ausbildungs-Werbekampagne für das Handwerk am Max-Planck-Gymnasium in Trier haben auch Bezirksschornsteinfegermeister Michael Lehnert und Herbert Lex, Mechatroniker-Meister Max Ferring vom Autoservice Albert Buschmann, Viktor Leikam, Projektleiter und Ausbildungsmeister bei der Elektroplanungsfirma Wilh. F. Schmitz GmbH sowie die beiden Ausbildungsbotschafter Celina Loyd und Alexander Kohn – beides Industriekaufleute in spe – mit Tobias Keller von der Firma Brohl Wellpappe a(ttra)ktive Werbung für ihre Berufssparte gemacht.

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