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AktivPlus-Kongress Kosten und Hürden sowie Qualitäten und Nutzen energieeffizienten Bauens


Gemeinsam für nachhaltiges Bauen und Wohnen: Der neue AktivPlus-Vorstand.
Hintere Reihe v.l.n.r.: Stefan Lösch, Volker Stockinger, Hans Drexler, Maria-Elisabeth Endres, Thomas Wilken, Till Reine. Vordere Reihe v.l.n.r.: Linda Hildebrand, Joost Hartwig, Caroline Fafflok, Boris Mahler.
(Fotos: AktivPlus e.V.)

Am 29. und 30. Oktober 2015 fand in Frankfurt am Main der AktivPlus-Jahreskongress statt. Mehr als 60 Teilnehmer aus Wissenschaft und Forschung, Architektur und Planung sowie aus Politik und Verwaltung trafen sich im Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt, um über Energieeffizienz in Gebäuden zu diskutieren. Schwerpunkt des Kongresses war die Wirtschaftlichkeit energieeffizienter Bauweisen.

Eingeleitet wurde die zweitägige Kongress- und Workshop-Veranstaltung mit der offiziellen Mitgliederversammlung des AktivPlus-Vereins am Vormittag des 29. Oktober, in deren Rahmen unter anderem Vorstandswahlen stattfanden. Wiedergewählt wurden Prof. Hans Drexler, Drexler Guinand Jauslin Architekten GmbH, Caroline Fafflok, TU Darmstadt, Prof. Joost Hartwig, ina Planungsgesellschaft mbH, Dr. Boris Mahler, EGS-plan, und Thomas Wilken, TU Braunschweig. Neu in den Vorstand gewählt wurden Maria-Elisabeth Endres, Ingenieurbüro Hausladen, Prof. Linda Hildebrand, RWTH Aachen, Dr. Stefan Lösch, Fraunhofer-Institut, Till Reine, Velux Deutschland, und Dr. Volker Stockinger, Hochschule München. „Im Vorstand ist umfangreiches Wissen aus verschiedenen Disziplinen vereinigt – unsere Aufgabe ist es jetzt, dieses Wissen zu bündeln und in der Arbeit für den AktivPlus-Standard einzusetzen. Gemeinsam werden wir den Standard weiterentwickeln und die Wahrnehmung des Vereins in der Öffentlichkeit stärken“, beschreibt Joost Hartwig die Aufgaben des neuen Vorstands.
Der anschließende Kongressteil stand unter dem Leitthema „Preis und Wert – Energieeffizientes Bauen: Kosten und Hürden, Qualitäten und Nutzen“. Eröffnet wurde der Kongress von Baudirektor Markus Radermacher, stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamts Frankfurt. Er wies in seinem Vortrag auf die lange Tradition der Stadt Frankfurt in Punkto Energiebewusstsein hin und formulierte als Ziel eine Reduzierung des Energiebedarfs um 50 Prozent sowie die Deckung der restlichen 50 Prozent durch regenerative Energien. Hierfür sei jedoch noch viel Überzeugungsarbeit notwendig für die der AktivPlus-Verein mit seiner Expertise und den bereits umgesetzten Praxisbeispielen einen wichtigen Beitrag leiste. Der zweite Veranstaltungstag stand mit Workshops zu den Themen „Energie“, „Vernetzung“, „Nutzer“ und „Lebenszyklus“ ganz im Zeichen der inhaltlichen Arbeit zur Entwicklung des neuen AktivPlus-Standards. Den Abschluss der zweitägigen Kongress- und Workshop-Veranstaltung bildetet die Besichtigung des neu eröffneten Aktiv Stadthauses und der neuen Büroräumlichkeiten des Vereins. „Unser Jahreskongress war ein voller Erfolg“, so das Fazit von Joost Hartwig, Vorstand AktivPlus e.V. „Das Feedback der Teilnehmer war positiv und zeigt uns, dass wir den Standard auf den richtigen Weg gebracht haben.“
www.aktivplusev.de


Der zweite Tag des AktivPlus-Jahreskongress stand mit Workshops zu den Themen „Energie“, „Vernetzung“, „Nutzer“ und „Lebenszyklus“ ganz im Zeichen der inhaltlichen Arbeit zur Entwicklung des neuen AktivPlus-Standards.