Zentrales Element der Nutzung regenerativer Energiequellen ist das Zwischenspeichern von Energie, die bei Bedarf abgerufen wird – beispielsweise durch die Nutzung von Pufferspeichern. Für einen effizienteren Umgang mit Energie arbeiten die Dehoust GmbH und die Enerlink GmbH nun zusammen: Dehoust nutzt für die werkseigenen Speicher ab jetzt die Trennschichttechnologie von Enerlink, um Mischungsverluste zu reduzieren.
Dehoust bietet mit über 60 Jahren Erfahrung im Behälterbau individuell konfigurierte Heizungspuffer- und Kältespeicher bis 250 Kubikmeter mit werksseitiger Isolierung an, die je nach Projektanforderung ober- oder unterirdisch, stehend oder in liegender Bauform verbaut und auf die Betriebsbedingungen abgestimmt werden. Bei den Wärme- und Kältespeichern werde durch angepasste Lochbleche und Strömungsdüsen die laminare Strömung reduziert, um ein Durchmischen des ein- und ausströmenden Wassers zu vermeiden und die Energie bedarfsgerecht bereitzustellen. Mit der Integration der Enerlink-Trennschichttechnologie soll bei den Pufferspeichern das Potenzial eingesetzter Energie effizient ausgeschöpft werden.
Enerlink ist auf hydraulische Systemprodukte für Heiz- und Kühlanlagen vor allem für Gewerbe und Industrie spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Röthis (Vorarlberg) bietet individuelle hydraulische Gesamtlösungen für einen verbesserten Energiefluss an, da konventionelle Systeme oft an Grenzen stoßen, wenn differenzierte Temperaturniveaus gefragt sind. Zentral ist dabei die ThermoLink-Schichtspeichertechnologie, bei der speziell mit CFD-Methoden entwickelte Trennmodule für eine exakte Temperaturtrennung ohne Durchmischung sorgen sollen.
Exakte Temperaturtrennung kann Effizienz von Speichern erhöhen
Laut Umweltbundesamt lag der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2024 bei rund 56 Prozent im Stromsektor und 37 Prozent im Wärmesektor. Dabei werden besonders in modernen Wärmenetzen und neuen Gebäuden häufig mehrere regenerative Quellen gleichzeitig genutzt. Eine geschickte Verknüpfung sowie Steuerung erhöht die Versorgungssicherheit und Flexibilität.
Gerade beim Heizen und Kühlen ist die Kombination unterschiedlicher Quellen entscheidend, um den CO2-Austoß zu reduzieren und den Anteil fossiler Energien zu senken. In der Umsetzung sind hydraulische Schaltzentren – wie Pufferspeicher – zur Verteilung der Energie wichtig. Ausreichende und exakt konfigurierte Speicherkapazitäten sind dabei das Fundament für die effektive Nutzung regenerativer Energie.
Wenn in Pufferspeichern verschiedene Temperaturbereiche klar voneinander getrennt werden, kann jede angeschlossene Senke wie Heizung oder Kühlung gezielt und exakt mit einer benötigten Temperatur versorgt werden. So lassen sich zum Beispiel Verdampfungsprozesse einer Kältemaschine nutzen oder Wärmepumpen mit dem passenden Temperaturniveau versorgen.

Langfristige Zusammenarbeit geplant
„Mit der Symbiose aus Dehoust-Pufferspeichern und Enerlink-Trennschichttechnologie bieten wir Verbrauchern eine energieeffiziente Lösung zur Nutzung von Wärme und Kälte und setzen einen neuen Industriestandard“, freut sich Dehoust-Geschäftsführer Andreas Bichler auf die Kooperation. Dr. Stefan Wehinger, Geschäftsführender Gesellschafter der Energreen Group GmbH ergänzt: „Zusammen bringen wir hocheffiziente Trennschichtspeicher in den europäischen Markt mit dem Anspruch, technisch führende Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft bereitzustellen.“
