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Dornbracht-Materialtrends 2026

Naturstein: Eine maßgefertigte Version von „The Rock“ mit Griffen aus schwarzem Nero-Portoro-Marmor. Bild: Dornbracht

Die Integration von Naturstein beeinflusst nicht nur die aktuelle, sondern auch die künftige Badgestaltung, so Maike Hillmer, verantwortlich für Dornbracht Atelier. Dank seiner Langlebigkeit und Vielseitigkeit eigne er sich hervorragend für Böden und Wände, maßgefertigte Waschtische und sogar Armaturengriffe. Egal, ob stark strukturierter Sandstein oder glatter Kalkstein: Das Material schaffe organische Behaglichkeit und Wärme. Weil kein Exemplar dem anderen gleicht, verleiht es Bädern darüber hinaus einen ganz eigenen Charakter.

In den Bädern von Paseo Mallorca 15 hat das Architekturstudio OHLAB maßgefertigte Waschtische aus Naturstein entworfen. Bild: José Hevia
In den Bädern von Paseo Mallorca 15 hat das Architekturstudio OHLAB maßgefertigte Waschtische aus Naturstein entworfen. Bild: José Hevia

Marmor sei schon immer ein beliebtes Designstatement gewesen. Der aktuelle Trend zu farbigem Marmor sorge allerdings dafür, dass der optisch wie praktisch gleichermaßen beeindruckende Klassiker nun wieder Einzug ins gehobene Baddesign hält. Gerade die Kombination aus Farbe und natürlicher Beschaffenheit stelle eine Alternative zu herkömmlichen Keramikfliesen dar. Die ästhetischen Maserungen machen dabei jedes Stück zum Unikat.

Marmor erlaube deshalb sowohl die Gestaltung eindrucksvoller Kulissen als auch raffinierter Details. Insbesondere grüner Marmor erweise sich als ideale Ergänzung, etwa für biophile Designansätze. Auch metallische Akzente in Gold oder Messing harmonieren mit diesem Farbton und kreieren so ein Gefühl von sanftem Luxus, meint Maike Hillmer.

Villa il Gioiello, ein modernisiertes Renaissance-Juwel in der Toskana mit Marmor (weiß: Carrara, schwarzgrün: Verde delle Alpi), außerdem Walnussholz. Gemeinsam mit den Vaia-Armaturen in Gold gebürstet (23,9kt) schaffen sie eine dezent luxuriöse Atmosphäre. Bild: Pierattelli Architetture / Iuri Niccolai
Villa il Gioiello, ein modernisiertes Renaissance-Juwel in der Toskana mit Marmor (weiß: Carrara, schwarzgrün: Verde delle Alpi), außerdem Walnussholz. Gemeinsam mit den Vaia-Armaturen in Gold gebürstet (23,9kt) schaffen sie eine dezent luxuriöse Atmosphäre. Bild: Pierattelli Architetture / Iuri Niccolai

Darüber hinaus können lichtdurchflutete Bäder mit irisierenden Materialakzenten ein elegantes Wechselspiel aus Wasser und Licht kreieren, das die Sinne anspricht. Armaturen mit Griffen aus gehämmertem Metall oder geriffeltem Glas beispielsweise seien nicht bloß ästhetisch reizvoll, sondern bieten auch ein haptisches Erlebnis. Glas sei zudem ein häufig recyceltes Material und erfülle damit das Bedürfnis nach einer langlebigen, nachhaltigen Raumarchitektur.

MEM kann über Dornbracht Atelier mit maßgefertigten Griffen versehen werden. Links in Messing (23kt Gold) mit hammergeschlagenen Griffen, rechts in Champagne (22kt Gold) mit Glasgriffen, die in Kooperation mit Glass Design entstanden sind. Bild: Dornbracht
MEM kann über Dornbracht Atelier mit maßgefertigten Griffen versehen werden. Links in Messing (23kt Gold) mit hammergeschlagenen Griffen, rechts in Champagne (22kt Gold) mit Glasgriffen, die in Kooperation mit Glass Design entstanden sind. Bild: Dornbracht

Früher hieß es immer: Wenn Metalle eingesetzt werden, dann nur ein einziges, erinnert sich Maike Hillmer: Entweder Messing oder Bronze also, Silber oder Gold. Diese Regel weiche in Zukunft einem deutlich lockereren Ansatz. An die Stelle strikter ästhetischer Durchgängigkeit trete fortan eine ganze Palette kuratierter Metalltöne für Armaturen und Accessoires. Designschaffende können sich so von Farben und Kontrasten inspirieren lassen und durch gezielte, auch mal unkonventionelle Kombinationen außergewöhnliche Badinterieurs gestalten.