Erstmals in 33 Austragungsjahren wurde beim Mittelstandswettbewerb Top 100 ein Abgastechnikunternehmen ausgezeichnet: In einem unabhängigen wissenschaftlichen Prüfungsverfahren hatte sich Schräder Abgastechnik durch sein Innovationsmanagement qualifiziert. Die Ehrung fand im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit im Heidelberg Congress Center statt. Neuer Schirmherr war der frühere Bundespräsident Christian Wulff.
Aus den Bewerbungsunterlagen hatte eine Fachjury Innovationsbilanzen mit Kennzahlen, Vergleichswerten und Hinweisen auf Stärken und Schwächen untersucht. Im „Deep Dive“ erhielten die Teilnehmer anschließend konkrete Empfehlungen zum weiteren Ausbau ihrer Potenziale – ganz im Sinne des Firmen-Inhabers Karl-Heinz Schräder. „Unser Ansatz ist, technische Tiefe mit praxisnaher Umsetzung zu verbinden und neue Anwendungsfelder dort zu erschließen, wo andere eine Grenze sehen“, fasst der „Weiter-Denker“ seine Strategie zusammen.
Seit Jahrzehnten spornt Karl-Heinz Schräder seine Unternehmensgruppe und ihr Umfeld zum ganzheitlichen Ideenschmieden an, heißt es in einer Mitteilung. Er bringe Experten aus Verwaltung, Planung, Design, Technik und Vertrieb an einen Tisch, um aus bestehenden Konzepten und Ressourcen „Bedarfslücken-Füller“ für die Gesellschaft von morgen zu entwickeln. Zu den Erfolgen zählt er Techniken wie die Reduktion von Feinstoffen und eine Verbrennungsoptimierung für Feuerstätten.
Unter 356 Bewerbern punktete Schräder Abgastechnik in der Gruppe B (51-200 Mitarbeiter) in den Kategorien Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovationsprozesse und -organisation, Außenorientierung / Open Innovation sowie Innovationserfolg. „Die Top-100-Unternehmen […] verstehen es, Kundennähe in neue Ideen zu übersetzen. Vor allem aber bauen sie eine Unternehmenskultur auf, in der Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als Normalzustand verstanden wird“, charakterisiert der Wissenschaftliche Leiter des Auswahlverfahrens Prof. Dr. Nikolaus Franke die Gewinner-Unternehmen.
