Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft aus der Region hat die Wilo Group die Umsetzung eines neuen Energiekonzepts in Hof gefeiert, das Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung miteinander verbinden soll.
Im Zentrum des Konzepts steht die Energieversorgung des Hofer Wilo-Werks, das nun ausschließlich Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen nutzt. Möglich macht dies ein integriertes Energiesystem aus Biogaswärme und Hackschnitzelheizung. Zudem stammen rund 60 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. So reduziert Wilo nicht nur die CO₂-Emissionen des Standorts um circa 1.600 Tonnen jährlich, sondern auch seinen Heizölbedarf von etwa 179.000 Liter pro Jahr auf null.
Der Startschuss für das Projekt fiel 2023: Nach einem symbolischen Spatenstich entstanden eine rund 1,3 Kilometer lange Fernwärmetrasse und neue Infrastruktur zur Stromversorgung. Zudem waren umfangreiche Anpassungen innerhalb der Produktions- und Gebäudetechnik notwendig. Für das Projekt kooperierte Wilo eng mit zwei landwirtschaftlichen Betrieben aus der direkten Nachbarschaft. Die Biogasanlage auf einem Hof im Südwesten des Werks wird mit Gülle betrieben. Die Hackschnitzelheizung auf einem nördlich gelegenen Hof greift auf Holzreste aus der Wilo-Produktion zurück, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden – jährlich rund 300 Tonnen.
