Zeitschrift für Planung, Berechnung und Ausführung
von sanitär-, heizungs- und klimatechnischen Anlagen.

Auftragsbearbeitung für den SHK-Alltag

Weniger Papier, mehr Überblick: Digitale Tools können im SHK-Handwerk dabei helfen, Zeit zu sparen und Prozesse zu optimieren. Bild: Dashandwerk.net

Das SHK-Handwerk bewegt sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen komplexer Technik und wachsender Bürokratie: Während Anlagen intelligenter werden, bremsen analoge Abläufe oft die Effizienz. Helfen könnten durchgängige digitale Prozesse – vom Aufmaß bis zur Abnahme – ohne Medienbrüche.

Ein zentraler Ansatzpunkt ist das Rechnungswesen. Im SHK-Alltag fallen große Mengen an Großhandelsbelegen an. Werden E-Rechnungen, etwa im ZUGFeRD-Format, automatisiert eingelesen und Projekten zugeordnet, entfällt das manuelle Erfassen. Das spart Zeit und ermöglicht eine präzise Nachkalkulation in Echtzeit.

Auch die Einbindung in bestehende Cloud-Strukturen kann sich auszahlen: Wartungsprotokolle, Aufmaße oder Baustellenfotos lassen sich dann direkt per Tablet dokumentieren und zentral ablegen. Das hilft Rückfragen zu reduzieren und die Abrechnung zu beschleunigen.

Wie praxisnah solche Lösungen entwickelt werden können, zeigt das Beispiel Dashandwerk.net. Die Anwendung sei in enger Zusammenarbeit mit einem kleinen Handwerksbetrieb entstanden und kontinuierlich um Anforderungen verschiedener Gewerke erweitert worden. Ziel sei eine schlanke, alltagstaugliche Unterstützung gewesen, die administrative Aufgaben reduziert und Betrieben mehr Zeit für ihr Kerngeschäft lässt.