Die IFH/Intherm brachte vom 14. bis 17. April 2026 übertraf das Niveau von 2024 und gab im Jubiläumsjahr allen Grund zu feiern, sagte Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Bayern. „Seit 50 Jahren ist sie eine feste Größe im SHK-Bereich und zentraler Treffpunkt für das Fachhandwerk.“
Mit 37.926 Besuchern und 416 Ausstellern verzeichnete die IFH/Intherm 2026 Zuwächse und knüpfe damit an das hohe Niveau der Vorveranstaltung an. Die Messehallen waren laut Veranstalter durchgehend gut frequentiert.
„Die politische Unklarheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die kommunale Wärmeplanung stellen viele Betriebe und Eigentümer vor konkrete Umsetzungsfragen“, so Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg. Die IFH/Intherm habe den richtigen Rahmen geboten, um sich innerhalb der Branche über Technologien, Philosophien, praktikable Lösungen und Erfahrungen auszutauschen, und diese gebündelten Perspektiven auch mit einer klaren Stimme in Richtung Politik zu formulieren.
Das Thema wurde im Programm gezielt aufgegriffen, unter anderem mit Fachvorträgen und Diskussionsformaten im IFH/Intherm Forum sowie im direkten Austausch an den Ständen der Handwerksverbände und des Bundesverbands Deutscher Heizungsindustrie (BDH). „Die IFH/Intherm hat Nürnberg für vier Tage zum zentralen Treffpunkt der Heizungsbranche gemacht“, lobte Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des BDH. „Volle Messehallen und intensive Fachgespräche boten vor dem Hintergrund der Novellierung der Rahmenbedingungen für den Wärmesektor wichtige Orientierung und Raum für Austausch.“
Aussteller im Fokus
Zum Messeauftakt wurden im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums langjährige Aussteller für ihre Treue geehrt. Darunter Judo Wasseraufbereitung, Buderus/Bosch Thermotechnik, G. F. Lotter, Viessmann Deutschland und Viega. Hier einige Stellungnahmen von Ausstellern:
- „Mit durchgehend hoher Besucherfrequenz auf dem Judo-Messestand sowie zahlreichen qualifizierten Fachgesprächen war die IFH/Intherm 2026 ein klarer Vertriebserfolg für uns“, sagte Bernd Zimmermann, Vertriebsleiter Deutschland Judo. Besonders gefreut haben man sich über die Auszeichnung seiner Wasseraufbereitung als langjähriger Aussteller im Rahmen des 50-jährigen Messejubiläums.
- Thomas Hardenacke, Vice President Vertrieb Deutschland bei Viega: „Wir sind als Hersteller seit der ersten Stunde mit dabei und inzwischen zum 25. Mal als Aussteller vertreten – nicht ohne Grund, denn seit 50 Jahren steht die Messe für echten Dialog in der Branche.“
- „Wir sind mit gemischten Gefühlen gekommen, haben aber gesehen, dass zahlreiche Besucher an unserem Stand waren“, lautete das Fazit von Marc Dobro, Geschäftsführer Grohe Deutschland Vertriebs GmbH: „Es gab viele Gespräche, der Stand war durchgehend gut frequentiert – auch durch die langen Öffnungszeiten.“ Insgesamt ziehen man ein positives Fazit und sei mit den Kundengesprächen sehr zufrieden.
- Dr. Frank Voßloh, Geschäftsführung Viessmann Deutschland: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Auftritt auf der IFH/Intherm. Die Frequenz an unserem Stand war durchgehend hoch, die Gespräche intensiv und zielgerichtet.“
- Lars Büttner, Gesamtvertriebsleiter Deutschland/Österreich bei Kermi (Heizung): „Auch die diesjährige IFH/Intherm hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Besonders positiv haben wir die gute Stimmung und die hohe Qualität der Gespräche mit unseren Messebesuchern wahrgenommen.“
- Franz Kaldewei, CEO Franz Kaldewei GmbH & Co. KG: „Unser Auftritt auf der IFH/Intherm war ein voller Erfolg. Besonders freuen wir uns über das große Interesse an unseren Duschlösungen sowie Bodenabläufen. Insgesamt ziehen wir ein durchweg positives Fazit und bedanken uns für die hervorragende Organisation.“
Auch Start-ups setzten Impulse: In Pitch-Formaten präsentierten junge Unternehmen neuartige Lösungen für Energie- und Gebäudetechnik. Zu den Erstausstellern zählte das Start-up Unocconi, das Duschrinnen und Duschrohre mit integrierter Wärmerückgewinnung vorstellte und die Technologie im DACH-Raum stärker etablieren will. „Die IFH/Intherm ist für uns die ideale Plattform, um die richtige Zielgruppe anzusprechen – vom SHK-Handwerk bis hin zu wichtigen Stakeholdern wie Energieberatern, die wir für das Thema brauchen“, berichtet Gründer Steffen Nittbaur, der bereits eine erneute Beteiligung 2028 plant.
