Die Interdomus Haustechnik kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken. Trotz eines rückläufigen Marktumfelds im SHK-Gesamtmarkt entwickelte sich die Gruppe deutlich über dem Branchendurchschnitt. Im Jahr 2025 traten über 120 neue Betriebe der zur MHK Group gehörenden Verbundgruppe als Gesellschafter bei.
Mit dem Eintritt neuer Partner wie Taconova im Bereich Heizung und Caleffi als Spezialist für Wärmepumpen ab 1. April 2026 sowie den neuen Dienstleistern Ole und HalloPetra erweitert Interdomus Haustechnik ihr Leistungsangebot für die Gesellschafter. Ole ist ein KI-Fachassistent, der Handwerksbetriebe im Alltag unterstützt, technisches Fachwissen, Störcodes und Anleitungen bündelt und auf der Baustelle sowie im Kundenkontakt zur Verfügung steht. Die bereits bekannte KI-Telefonassistenz HalloPetra bleibt ergänzend im Einsatz.
Überdurchschnittliches Wachstum in Deutschland und Europa
Auf der MHK-Hauptversammlung waren zuvor die aktuellen Geschäftszahlen des Mutterkonzerns vorgestellt worden. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte die MHK Group ihren Bruttogesamtumsatz auf 9,664 Milliarden Euro, ein Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark entwickelten sich die europäischen Landesgesellschaften: Mit 3,608 Milliarden Euro erzielten sie ein Umsatzwachstum von 8,6 Prozent. Wesentlich zur positiven Entwicklung der MHK Group trugen auch die deutschen Anschlusshäuser bei. Sie steigerten ihren Umsatz 2025 um 3,1 Prozent und entwickelten sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt.
Gleichzeitig wuchs auch die Zahl der Gesellschafterinnen und Gesellschafter weiter: 72 neue Anschlusshäuser kamen 2025 zur Kooperation hinzu, davon 65 allein in Deutschland. Damit stieg die Gesamtzahl auf 4.382.
Digitale Tools
Auf der Hauptversammlung 2026 wurde auch eine Reihe digitaler Tools und KI-Anwendungen erstmals vorgestellt, darunter einige für das SHK-Fachhandwerk. So soll das digitale Bestellportal SHK.Market mit integriertem KI-Chatbot eine schnellere Bestellung und Konfiguration von Produkten aus den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima ermöglichen.
Darüber hinaus entwickelt die MHK Group gemeinsam mit Carat Anwendungen der digitalen Badplanung, die Handwerksunternehmen neue Umsatzpotenziale und Mehrwert für ihre Beratung eröffnen sollen, etwa eine Aufmaß-App für Endkundinnen und -kunden zur Nutzung im Sanitärbereich.
Auszeichnungen „Das schönste Bad 2026“ und „Excellence Award“
Im Rahmen der MHK-Hauptversammlung gingen erneut die besten Badplanungen ins Rennen um den Titel „Schönstes Bad Deutschlands 2026“. Wie in den Vorjahren wurden drei herausragende Planungen für die Auszeichnung „Das Goldene Dreieck“ nominiert. Die Platzierung wurde durch ein Live-Voting der rund 2500 Gäste der Veranstaltung ermittelt:
- Platz 1 – Dorner GmbH (Oberteuringen): Aus einem ehemaligen Durchgang entstand ein Rückzugsort im Stil eines Hammams, in den eine Sauna harmonisch eingebunden wurde. Beleuchtung, Farben und Materialien greifen das orientalische Motto auf. Fazit des Veranstalters: Mit Gespür und handwerklichem Know-how verwandelte Sabine Dorner ungenutzten Raum in ein exklusives Wellness-Refugium, so das Fazit der Beurteilung.

- Platz 2 – Kruse & Reinbacher GmbH (Großefehn): Aus einem 20 Jahre als Lager und Spielzimmer genutzten Raum entstand eine Badlandschaft, die industrielle Loft-Elemente mit wohnlicher Geborgenheit verbindet. Zentrum ist die große frei stehende Wanne, deren Form sich in den ovalen Aufsatzbecken wiederfindet. Fazit des Veranstalters: Elke Reinbacher und Wilfried Kruse verwirklichten einen lang gehegten Wohntraum mit zeitgemäßem Ausdruck.

- Platz 3 – Erwin Mauerer GmbH (Salching): In einem Neubau entstand ein offen gestaltetes Badezimmer, ohne auf Privatsphäre zu verzichten. Zentrale Elemente ist die freistehende schwarze Wanne mit Blick auf den Fernseher. Fazit des Veranstalters: Angelika Mauerer realisierte einen hochindividualisierten Rückzugsort.

- Sonderpreis „Raumwunder Bad“ für Planungen mit Dachschräge – Thomas Meerwart Sanitär Solar Heizung (Flein): Das zehn Quadratmeter große Bad unterm Dach erhielt eine fugenlose Gestaltung in Grautönen, ergänzt durch einen fußwarmen Vinylboden in Holzoptik. Der Verzicht auf die Wanne schuf Raum für eine barrierearme Dusche mit Mineralgusswanne in Natursteinoptik. Fazit des Veranstalters: Thomas Meerwart und Planer Denis Straßer schufen ein pflegeleichtes, ruhiges Bad, das Modernität und Helligkeit vereint.

Bereits zum dritten Mal hat die MHK Group im Rahmen ihrer Hauptversammlung 2026 den „MHK Excellence Award“ für herausragende Leistungen der Industrie verliehen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Bewertung stand insbesondere die Lieferperformance, neben Themen wie der Produktqualität, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und weiteren wichtigen Kriterien. Als bester Lieferantenpartner 2026 im Segment Handwerk – Kategorie Sanitär, Heizung und Klima nahm Joachim Schulte, Geschäftsführender Gesellschafter von HSK Duschkabinenbau, die Auszeichnung entgegen.
