Über 225 Fachbesucher, praxisnahe Impulse zu KI sowie intensiver Austausch auf Augenhöhe – die Gamechanger-Reihe von CreativLab hat gemeinsam mit Interdomus Haustechnik nach Angaben der Veranstalter starke Akzente zum Jahresauftakt der SHK-Branche gesetzt.
Nach dem Termin am 15. Januar in Rödinghausen fand vergangene Woche in Backnang die bislang größte Veranstaltung der seit vier Jahren etablierten Reihe statt. Insgesamt nahmen über 225 Fachbesucher an beiden Terminen teil, darunter 63 Interdomus-Mitgliedsbetriebe sowie zahlreiche Industrie- und Lieferantenpartner. Allein in Backnang zählte die Veranstaltung 145 Teilnehmende.
Als Branchenpartner ermöglichte Interdomus Haustechnik seinen Gesellschaftern mit den „Gamechanger“-Events den Zugang zu praxisnahen Weiterbildungs- und Netzwerkformaten, die auf Austausch, Nähe und direkte Umsetzbarkeit ausgelegt seien. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche und eine Atmosphäre, die den offenen Dialog zwischen Handwerk, Referenten und Herstellern fördert.
Inhaltlich standen künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Handwerk sowie die Weiterentwicklung des Badgeschäfts im Mittelpunkt. Zu den zentralen Programmpunkten zählte zunächst der Vortrag „KI im Handwerk und Digitalisierung mit Herz“ von Lars Piezl (digitaleshandwerk.rocks). Er zeigte auf, wie KI und digitale Tools Handwerksbetriebe im Alltag konkret unterstützen können – etwa bei internen Abläufen, Kommunikation und Organisation – und machte deutlich, dass KI den Menschen nicht ersetzt, sondern Menschen künftig erfolgreicher sein können, wenn sie KI sinnvoll einsetzen.
Sodann gab Tanja Maier-Römlein, Badplanerin, Kreativexpertin und Initiatorin der Gamechanger-Reihe, die das Eventformat gemeinsam mit André Höbing konzipiert und organisiert hat, einen Impuls zu barrierefreien Bädern „mit Stil und Seele“. „Ein barrierefreies Bad darf kein Kompromiss sein. Es muss funktional sein, aber genauso schön, individuell und emotional wie jedes andere Bad“, forderte sie und empfahl Technik sowie KI zur Unterstützung, die „aber nicht das Menschliche, die Nähe und das Gespür der Badplanerinnen und Badplaner“ ersetzen könnten.
Ergänzt wurde das Programm durch eine Messe-Area mit 28 Herstellern, die den direkten Austausch zwischen Handwerk und Industrie ermöglichte. Interdomus Haustechnik war unter anderem vertreten mit der ProBad-Wannentür für barrierearme Badmodernisierungen.
