Jackon Insulation by Bewi treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie voran und hat seine Produktion in Arendsee nach dem REDcert2-Standard zertifizieren lassen, einem freiwilligen Zertifizierungssystem für den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und Rezyklate. Die Produktion ist damit eine von insgesamt 22 zertifizierten Bewi-Standorten. Das Zertifikat soll den Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft widerspiegeln.
Ab sofort sind damit das komplette Dusch- und Bauplattensortiment Jackoboard sowie alle Jackodur-Dämmstoffe für Bau- und Industrieanwendungen auch als zertifizierte Varianten verfügbar. Sie basieren auf dem Einsatz recycelten Polystyrols (rPS) und weisen einen geringeren CO2-Fußabdruck bei unveränderten Produkteigenschaften auf. Dazu wird recyceltes Polystyrol in den Produktionsprozess eingespeist und den Endprodukten zugeordnet. Die rückverfolgbare, von unabhängiger Stelle auditierte Massenbilanzierung stellt sicher, dass die Summe der REDcert2-deklarierten Produkte am Ende genau der Menge des eingesetzten recycelten Materials entspricht.
Je nach Produktkonfiguration lässt sich durch den Einsatz von rPS der CO2-Fußabdruck des XPS-Materials um bis zu 67 % senken – was ein wichtiges Argument in Ausschreibungen, ESG-Berichten und bei der Dekarbonisierung von Lieferketten sein kann. „Viele unserer Kunden stehen vor der Aufgabe, Klimaziele zu erreichen und Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen, möglichst ohne bewährte Lösungen aufgeben zu müssen“, erklärt Dr. Mark Plate, Head of Sustainability bei Jackon Insulation by Bewi. „Genau hier setzen die REDcert2-Produkte an: Sie bieten eine nachweislich nachhaltigere Rohstoffbasis, lassen sich aber wie gewohnt verarbeiten.“
Der Wertstoff rPS wird nach Angaben des Unternehmens aus EPS-Verpackungen oder -Baustellenverschnitten gewonnen. Polystyrol zähle zu den am besten recycelbaren Polymeren; seine wesentlichen Eigenschaften bleiben beim Recycling nahezu unverändert, wodurch es unbegrenzt häufig recycliert werden könne.
