Alfa Laval hat Ende Oktober im schwedischen Lund offiziell den ersten Spatenstich für das „Gunnesbo Innovation Centre“ gesetzt. Mit dieser strategischen Investition will das weltweit aktive Unternehmen die Entwicklung von Wärmeübertragungstechnologien forcieren. Die Fertigstellung des Zentrums ist für 2027 geplant.
Zu den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gehört, Wärmeübertragungstechnologien, Brennstoffzellen sowie Elektrolyse-Komponenten voranzutreiben und Produkte für Anwendungen wie Wasserstoff, CO₂-Abscheidung, Langzeitspeicherung von Energie und erneuerbare Kraftstoffe zu entwickeln. „Das Gunnesbo Innovation Centre wird ein kollaborativer Hub, in dem wir die Grenzen der Wärmeübertragungstechnologie erweitern“, sagt Thomas Møller, Präsident der Energy Division von Alfa Laval. Künftig sollen dort rund 50 Spezialisten in der Prototypenentwicklung, dem Testing und der Materialforschung arbeiten.
Das neue Gebäude entsteht direkt neben dem bestehenden Gunnesbo-Labor am Hauptsitz des Konzerns. Solarpaneele auf dem Dach des entstehenden Zentrums sollen die Eigenversorgung mit Strom vor Ort erhöhen. Sie ergänzen die Solaranlagen, die bereits an anderen Standorten in Lund im Einsatz sind.
