Zeitschrift für Planung, Berechnung und Ausführung
von sanitär-, heizungs- und klimatechnischen Anlagen.

Länderinitiative Holzenergie wächst

Von links: Konrad Manghofer (SHK Manghofer), Richard Denk (Eigentümer Pelletheizung), Dr. Wolfgang Schwarz (FVSHK Bayern), Alexander Schrom (Fröling) Martin Bentele (DEPV), Staatsminister Hubert Aiwanger MdL, Stefan Hoferer (SHK Manghofer), der Ampfinger Bürgermeister Josef Grundner und Umweltminister a.D. Marcel Huber

Deutschland ist europaweit das Land mit der sowohl höchsten Dichte an Pelletheizungen als auch an Pellet-Produktionsstätten. Innerhalb der Bundesrepublik wiederum ist Bayern klar das führende Bundesland: Rund 35 Prozent aller Pelletheizungen werden im Freistaat betrieben. Am 20. November 2025 konnte nun im Beisein von Politprominenz und Branchenvertretern die 250.000. Pelletheizung des Freistaats offiziell in Betrieb genommen werden.  „Wir setzen auf heimische Wertschöpfung, regionale Energie sowie Technologien, die wirtschaftliche Vernunft mit regionaler Stärke verbinden“, betonte der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft und Energie, Hubert Aiwanger in Ampfing (Landkreis Mühldorf am Inn).

Martin Bentele, Geschäftsführer beim Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), ergänzte: „Bayern ist auch das Land mit der bundesweit höchsten Pellet-Produktion und kann seinen Jahresbedarf nahezu selbst decken.“ Im Freistaat wurden 2024 in 16 Produktionsstätten rund 1,25 Mio. Tonnen Holzpellets erzeugt. Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer beim Fachverband Sanitär Heizung Klima Bayern (FVSHK) erläuterte: „Die bayerischen Heizungsbauer schätzen das komfortable Heizen mit Pelletfeuerungen.“ Der Installateur der Jubiläumsanlage, Konrad Manghofer aus Ampfing, bestätigte, dass sich Kunden bei kompetenter Beratung leicht vom Heizen mit Pellets überzeugen lassen. Und Hausbesitzer Richard Denk zeigte sich bereits wenige Wochen nach der tatsächlichen Inbetriebnahme der neuen Pelletheizung angetan: „Gleicher Komfort wie bei der vorherigen Gasheizung, aber deutlich niedrigere Kosten und ein gutes Gefühl, etwas fürs Klima zu tun, haben mich schnell überzeugt!“

Laut Minister Hubert Aiwanger werde diese Form der Holzenergie auf absehbare Zeit ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende am Wärmemarkt bleiben. Der vom Bayerischen Wirtschafts- und Energieministerium ins Leben gerufene Pakt Holzenergie Bayern und die dazugehörige Länderinitiative Holzenergie auf Bundesebene gewinnen nach seinen Worten stetig an Zuspruch.

Im Kreis der Unterstützer von Pakt und Initiative habe man sich zum Ziel gesetzt, die Vorteile der Holzenergie – heimische, preiswerte Bereitstellung und hohes CO2-Einsparpotenzial – stetig hervorzuheben. Mittlerweile unterstützen sieben Landesministerien, zwölf Bundes- und 26 Landesverbände die Länderinitiative Holzenergie.