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Dusch-WC aus der Kundensicht erleben

Markus Danecker (links) von der Gustav Müller GmbH und Co. hat bei seinem Mitarbeiter im Homeoffice ein Geberit AquaClean Dusch-WC installiert. Bild: Geberit

Die Planung und Umsetzung von Badneubauten sowie Modernisierungen gehören für die Installateure Markus Danecker, Kevin Unterberg und Franjo Sestak zum Berufsalltag. Nun haben die Sanitärprofis aus Düsseldorf, Duisburg und Dettenheim die Kundenperspektive eingenommen und für die eigene Nutzung ein Dusch-WC installiert.

Markus Danecker von der Gustav Müller GmbH und Co. KG in Düsseldorf wollte einem seiner Büro-Mitarbeiter etwas Luxus mit einem Dusch-WC gönnen. „Viele unserer Kunden scheuen sich noch davor, ein Dusch-WC auszuprobieren. Und ich kenne diese Bedenken von mir selbst“, betont er den Wert eigener Erfahrungen, die bei ihm schon mit einem Werksbesuch bei Geberit vor rund 10 Jahren begannen. „Jetzt bin ich absolut überzeugt und kann sagen: Es lohnt sich seine Scheu zu überwinden, denn es macht einfach Spaß und man fühlt sich sauber.“

Für Kevin Unterberg war es wichtig, dass das Dusch-WC wie eine normale Toilette aussieht. Seine Entscheidung fiel daher auf das AquaClean Mera, dessen Design die integrierte Technik verhüllt. Bild: Geberit
Für Kevin Unterberg war es wichtig, dass das Dusch-WC wie eine normale Toilette aussieht. Seine Entscheidung fiel daher auf das AquaClean Mera, dessen Design die integrierte Technik verhüllt. Bild: Geberit

Kevin Unterberg hat mit dem AquaClean von Geberit seinem Privatbad ein Update verpasst. Der angestellte Meister im SHK-Betrieb seiner Eltern, der Heinz & Carmen Unterberg GmbH in Duisburg-Rumeln, hatte sein Badezimmer zuletzt vor 15 Jahren modernisiert. „Zu diesem Zeitpunkt war das Thema Stromanschluss am WC leider noch kein flächendeckendes Thema. Anderenfalls wäre die nachträgliche Installation eines Dusch-WCs noch einfacher gewesen“, erzählt er.

Von vielen Besuchen bei seiner Familie in Spanien war er schon seit Kindertagen an die Reinigung mit Wasser mit einem Bidet gewöhnt: „Ein Dusch-WC hat für mich im Vergleich zum Bidet aber eindeutig die Nase vorn. Nicht nur hinsichtlich des Platzbedarfs, sondern auch in Bezug auf die Funktionen. Meine Freundin und ich sind vor allem Fans der integrierten Geruchsabsaugung“. Wie hilfreich Alltagserfahrungen sein können „wurde mir auch nochmal klar, als ich neulich mit meinem Rücken Probleme hatte“, so Kevin Unterberg. „Bei eingeschränkter Mobilität ist ein Dusch-WC super“.

Bei dem Selbständigen Franjo Sestak hat sich die Installation des Comfort-Modells positiv auf den Hausfrieden ausgewirkt. Bild: Geberit
Bei dem Selbständigen Franjo Sestak hat sich die Installation des Comfort-Modells positiv auf den Hausfrieden ausgewirkt. Bild: Geberit

Und das Thema Gesundheit spielt mit steigendem Alter eine immer wichtigere Rolle. „Die Generation 50 aufwärts ist offener für das Thema Dusch-WC“, bestätigt Franjo Sestak, der eines in die Gästetoilette seiner Scheune aus dem Jahr 1760 einbaute, das kürzlich von der landwirtschaftlichen Nutzung zu Wohnzwecken umgebaut worden war. Der Installateur und Heizungsbauer leitet seit 18 Jahren seinen eigenen Betrieb, die FAT Sestak GmbH im mittelfränkischen Dettenheim.

„Über das, was man verkauft, sollte man auch selbst reden können“, meint er und weist auf einen vielleicht etwas unterschätzten Aspekt bei seinem Modell Mera Comfort hin: „Dass sich der WC-Deckel von alleine öffnet, wenn man sich nähert, ist sehr komfortabel. Aber dass er sich auch von selbst schließt, das ist besonders für den Hausfrieden gut. Diese Diskussion gibt’s jedenfalls bei uns im Haus nicht mehr.“