61 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland würden ihre bestehende Heizung am liebsten durch eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage ersetzen. Annähernd drei Viertel (74 Prozent) vertrauen bei der Beratung zu dem Thema dem lokalen Fachhandwerk. Das sind Ergebnisse aus der Umfrage „Energie-Trendmonitor Deutschland 2025“, für die ein Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron im Dezember 2024 bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Themen rund um die Energiewende befragt hat.
Über das Web-Portal von Stiebel Eltron ist für Endkunden, die über eine neue Heiztechnik mit oder ohne Photovoltaikanlage nachdenken, zwar eine „komfortable und schnelle Konfiguration des neuen Systems möglich, das Angebot kommt aber von einem lokalen Fachhandwerker vor Ort“, betont der Leiter der Planungsabteilung des Unternehmens Frank Röder. „Er ist Vertragspartner und Ansprechpartner für alle Fragen und natürlich wird er die Anlage dann auch installieren.“ Auch das sei ein immenser Vorteil für den Endkunden: „Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die mit Installationstrupps ganz Deutschland bereisen, ist der lokale SHK- oder Elektrofachhandwerker auch nach der Installation und Inbetriebnahme vor Ort präsent und kann im Bedarfsfall Fragen beantworten, die Anlage warten und bei Problemen schnell und unkompliziert weiterhelfen.“

Online-Tool kann Komplettangebot für Endkunden erstellen
Der Konfigurator für die neue Haustechnik, bestehend aus Wärmepumpen-Heizungsanlage und PV-Anlage, könne nicht nur eine Heizungsanlage für das Gebäude konfigurieren, sondern auch eine PV-Anlage nebst Stromspeicher und Ladestation für das Elektroauto (Wallbox) berücksichtigen. „Anschließend erhält man auf Wunsch ein Komplettangebot eines Fachhandwerkers aus der Region“, beschreibt Frank Röder den Funktionsumfang des Web-Tools.
Ob man sich nur für eine neue Heizungsanlage und eine PV-Anlage mit oder ohne Stromspeicher oder das Gesamtpaket inklusive Wallbox interessiert, spiele keine Rolle: Für die Online-Konfiguration der neuen Haustechnik müsse man im Frage-Antwort-Tool nur wenige Daten des Projektes wie zum Beispiel Hausgröße und -alter, Dachfläche und -ausrichtung sowie im Idealfall Informationen über die bisher für die alte Heizung benötigte Öl- oder Gasmenge kennen.
Die Kommunikation zwischen PV-Anlage, Stromspeicher und allen angeschlossenen Verbrauchern wie der Wärmepumpe, dem Haushalt und der Wallbox, ist im späteren täglichen Betrieb natürlich extrem wichtig für die Effizienz des Systems. „Werden die verschiedenen Komponenten über ein Energie-Management-System intelligent aufeinander abgestimmt, zieht man den größten wirtschaftlichen Nutzen aus der neuen Haustechnik“, weiß Frank Röder. „Damit amortisiert sich die Investition noch schneller.“ Auf Wunsch können auch weitere intelligente Verbraucher berücksichtigt werden, etwa die Waschmaschine, der Trockner oder der Geschirrspüler.
