Die Unternehmensnachfolge ist und bleibt in der SHK-Branche eine der größten Aufgaben. Für eine erfolgreiche Weiterführung des Unternehmens müssen viele Problemstellungen gemeistert werden. Ob als Führungskraft im Unternehmen oder externe:r Unternehmer:in, mit der Absicht einen Betrieb zu übernehmen oder zu gründen – ein Geschäft erfolgreich zu leiten, wird in der interdomus Haustechnik Akademie geschult. Drei Tage lang waren neun junge SHK-Unternehmer:innen in Neu-Isenburg zusammengekommen, um sich mit dem breiten Themenfeld „Führung“ auseinander zu setzen.
Moderiert wurde der bereits zweite Block der interdomus Haustechnik Akademie von Lutz Grünbeck, einem langjährigen Partner von interdomus Haustechnik und Geschäftsführer von DENKANSTÖSSE. Gemeinsam mit interdomus Haustechnik Geschäftsführer Stefan Ehrhard ist bereits vor 3 Jahren die Idee entstanden, den Mitgliedern von interdomus Haustechnik beim Thema Unternehmensnachfolge unter die Arme zu greifen. „Und so entwickelten wir die interdomus Haustechnik Akademie, die aufgrund von Corona in diesem Jahr erstmals stattfindet“, berichtet Stefan Ehrhard. Über zwei Jahre werden die jungen Unternehmer:innen von Lutz Grünbeck und wechselnden Experten von Extern und der MHK Group auf die Herausforderungen einer Führungskraft speziell in der SHK-Branche vorbereitet. In acht Blöcken á 3 Tage arbeiten die Teilnehmer an den Themenschwerpunkten Entwicklung zur Unternehmerpersönlichkeit, Ziele und Strategien, Weiterentwicklung der Unternehmenskultur, Struktur und Prozesse und finanzielle Freiheit. Begleitend finden Einzelcoachings statt und erfolgreiche SHK-Unternehmer:innen berichten beim „Kamingespräch“ über ihren Erfolgsweg. Abgerundet wird die Ausbildung mit mehreren Praktika in Kollegenbetrieben. „Online und per Telefon stehe ich den Teilnehmer:innen darüber hinaus immer zur Verfügung“, erklärt Lutz Grünbeck das Konzept. Und es zeigt sich schon jetzt, dass die interdomus Akademie gut bei den SHK-Unternehmer:innen ankommt. „Es gibt viele Seminare zum Thema Führung, wo aber der Fokus auf die Branche fehlt“, so Teilnehmerin Nele Geerkens. „Die Abläufe und Herausforderungen in einem SHK-Fachbetrieb sind aber speziell und darauf wird hier eingegangen“; berichtet die 24-jährige Unternehmerin aus Rheinberg weiter. Im zweiten Block der interdomus Haustechnik Akademie drehte sich alles um die Themen Selbstbild, Ziele (persönliche und unternehmerische) und Führung. Lutz Grünbeck holte sich dafür mit dem Trainer Markus Hielscher, Höhenweg GmbH, professionelle Unterstützung. Die Teilnehmer:innen wurden in den drei Tagen besonders gefordert. Jede:r von ihnen musste kritisch auf die eigene Persönlichkeit sowie auf den Ist-Zustand im Unternehmen blicken. „Dazu braucht es Mut und Vertrauen innerhalb der Gruppe“, erklärt Markus Hielscher. „Ist die Grundlage mit dem Führungshandeln gelegt, bekommen die Unternehmer:innen Führungstechniken von uns an die Hand“, Hielscher weiter. Mit praktischen Übungen, sollten die Teilnehmer:innen testen, wie es um ihre Führungsfähigkeiten steht. Den täglichen Tätigkeiten im Beruf angepasst, galt es das Team so anzuleiten, dass die Aufgaben Hand in Hand erledigt werden. „Die SHK-Fachbetriebe beschäftigen bis zu vierzig Mitarbeiter in drei bis vier Abteilungen“, weiß Markus Hielscher, „da bedarf es ganz klarer Strukturen, die wiederum nur mit guter Führung umzusetzen sind.“ Nach drei intensiven Tagen gemeinsamen Arbeitens sind die neun Teilnehmer:innen mit vielen neuen Eindrücken und Tipps in die heimischen Betriebe zurück gefahren. Im November 2022 kommen Sie zum dritten Block der interdomus Akademie in Frankfurt wieder zusammen. Interessierte Betriebe können sich ab sofort für die zweite interdomus Haustechnik Akademie anmelden, die vom 07.-09.September 2023 startet. Informationen finden Sie unter www.denkanstoesse.com.
