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DEPI: Pelletpreis sinkt

Saisonüblich ist der Preis für Holzpellets im Mai deutschlandweit noch einmal gesunken. Eine Tonne (t) kostet aktuell durchschnittlich 217,04 Euro (Abnahme 6 t), wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet. Das sind 4,3 Prozent weniger als im April und 5,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Kilopreis liegt bei 21,70 Cent, die Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets gibt es für 4,34 Cent. Der Preisvorteil zu Heizöl und Erdgas beträgt rd. 32 Prozent.

Anders als der exportgetrieben stark angestiegene Preis für Bau- und Schnittholz präsentiert sich der Pelletpreis stabil und verlässlich. „Das liegt an der breiten Verfügbarkeit heimischer Resthölzer. Deren Angebot ist besonders im Frühjahr hoch, was erfahrene Pelletheizer zum Auffüllen des Lagers nutzen“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Jetzt sind die Kosten für die Presslinge niedrig und die Lager leer – ideal also, um bereits für die kommende Heizsaison vorzusorgen“, empfiehlt der Branchenfachmann. Viele Händler bieten im Frühling Aktionspreise an. Als Schnäppchenkauf eignen sich Pellets jedoch nicht, da vorrangig auf hochwertige Qualität zu achten ist. ENplus-zertifizierte Pellets bieten besonders geschulte Händler an, die auf der Webseite www.enplus-pellets.de gelistet sind.

DEPI-Pelletpreis

Der DEPI-Pelletpreis wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht, bis Oktober 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 der jeweiligen Abnahmemenge (Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.) – deutschlandweit und in drei Regionen. Beim DEPV ist ein DEPV-Pelletpreis für Lieferverträge (netto) abrufbar.