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FGK e. V. 11. FGK-KLIMA-TAG: Smart Building und Raumlufttechnik – Wohin geht die Reise?


Referenten des KLIMA-TAG ( v. l. n. r.): Olaf Harms, Frank Voßloh, Wolfgang Lütkeniehoff,
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Pfeiffenberger, Christian Zywicki, Ann-Cathrin Borsch, Joeri Meurisse,
Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller, Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke, Claus Händel. Bild: FGK

Der 11. KLIMA-TAG des Fachverbandes Gebäude-Klima e. V., FGK, fand am 29. Juni in Köln unter dem Titel „Smart Building und Raumlufttechnik – Wohin geht die Reise?“ statt. Über 100 Teilnehmer, darunter FGK-Mitglieder, Planer, Architekten, Vertreter von Behörden, Hersteller und Anlagen- bauer, waren zu der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung nach Köln gekommen.
„Was ist eigentlich smart? Der Begriff ist in aller Munde, Politik und Wirtschaft beschäf- tigen sich umfassend damit, doch verstehen alle etwas anderes darunter“, erklärte Prof. Dr.-Ing Pfeiffenberger, Vorsitzender des FGK. Smart Building sei im Kontext euro- päischer Energieeinsparverordnungen ein komplexes und dynamisches Feld. „Die An- sprüche sind sehr verschieden. Bei der Überarbeitung der EU-Gebäuderichtlinienver- ordnung ist Smartness ein leitender Begriff. Ein neu definierter Smartness Indicator kann Betreibern und Nutzern in Zukunft dabei helfen, das richtige Gerät auszuwählen“, sagte der Experte. Smarte Funktionen können nicht nur Behaglichkeit und Luftqualität verbessern; es gehe auch und vor allem um Effizienz, sagte Prof. Pfeiffenberger.
Die Beiträge der Referenten reichten von smarten Lösungen für den Wohnungsbau über das Gewerbe und individuelle Lösungsansätze bis hin zu neuesten intelligenten Produktinnovationen. Auch die Aspekte der nationalen und internationalen Förder- und Energiepolitik wurden erörtert. Es wurde dabei deutlich: Smarte Raumlufttechnik inte- griert sich in multiple Anwendungsmöglichkeiten, die das gesamte Gebäude und alle seine Funktionen betreffen. Durch die Verbindung von modernster Sensorik mit Raum- lufttechnik und Endgeräten werden die Bedürfnisse der Raumnutzer optimal mit den Ansprüchen von Energieeffizienz und Qualität verknüpft. „Smart Building ist ein syste- mischer und ganzheitlicher Begriff – die Raumlufttechnik ist ein integraler und essenzi- eller Bestandteil des modernen Gebäudebaus und der Energiewende“, sagte Günther Mertz, Geschäftsführer des FGK.
Die rege Teilnahme und die intensiven Diskussionen belegten den wachsenden Infor- mationsbedarf zu dem Thema, den der FGK im Dialog mit Branche, Politik und Behör- den derzeit intensiv bediene. „Wir haben mit dem diesjährigen KLIMA-TAG gezeigt, dass unsere Branche in Sachen Innovationen bestens aufgestellt ist und beim Thema Smart Building ganz vorne mit dabei ist,“ so Mertz zum Abschluss der Tagung.
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