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Spray-Liner Spray-LinerŸ-Sprühverfahren für Abwasserleitungen in Gebäuden Perfekte Sanierungslösung mit DIBt-Zulassung


Sprühkopf in der Leitung. Foto: Spray-Liner

Mit dem Spray-LinerŸ Sprühverfahren der Spray-Liner GmbH aus Bergisch Gladbach lassen sich alte Abwasserleitungen in Gebäuden schnell, zuverlässig und wirtschaftlich von innen sanieren – und das bereits ab einer Nennweite von 34 mm.

Das ressourcenschonende und umweltfreundliche Beschichtungsverfahren eignet sich für die Sanierung von Rohren aller gängigen Werkstoffe von PVC und Beton über PE und PP bis Gusseisen, Steinzeug oder Faserzementrohren.
Grundlage des Verfahrens ist ein geruchsarmes hochwertiges Zweikomponenten-Epoxidharz mit der Bezeichnung Evergreen. Es wurde speziell für die Maschine und die Applikation entwickelt. Das Harz reagiert nicht mit Feuchtigkeit und kombiniert die Vorteile von Elastifizierung und Rohrinnenbeschichtung zu einer Lösung die höchste Qualitätsansprüche erfüllt. Die Beschichtung unterliegt keinen Nutzungseinschränkungen: „Anders als zuweilen im Markt behauptet wird, benötigt der Spray-LinerŸ keine Wärmeformbeständigkeit von 93°C – gerade die Elastifizierung des Materials sorgt für höchste Flexibilität im Einsatz mit unterschiedlichsten Rohrmaterialien. Das bringt so kein anderes im Bereich der Rohrinnenbeschichtungen zugelassenes Bauprodukt mit“, so Thomas Schwartner, der für den Vertrieb des Spray-LinerŸ verantwortlich ist.
In Tests habe sich die Beschichtung als so temperaturbeständig erwiesen, um auch kochendes Wasser zuverlässig abzuführen. Das Ergebnis der Sanierung weist Gebrauchseigenschaften wie ein Renovierungsverfahren nach DIN EN 15885 auf. Hinzu kommt: Die beschichteten Leitungen entsprechen den Anforderungen der DIN 1986. Ebenso erwähnenswert ist die Tatsache, dass Spray-LinerŸ als erstes Sprühverfahren zur Sanierung von Abwasserleitungen mit einem elastifizierten Harz eine Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik erhalten hat.

Flexibler Einsatz rund ums Jahr
Ob mechanischer Verschleiß, Fehlstellen, Radial- oder Längsrisse, Undichtigkeiten oder Korrosion – mit dem neuen Verfahren lässt sich ein breites Spektrum von Schäden sowohl an vertikal als auch an horizontal verlegten Abwasserleitungen in bewohnten Räumen und Gebäuden gleichermaßen wirtschaftlich wie technisch zu- verlässig sanieren. „Wände müssen dabei nicht aufgestemmt werden“, darauf weist Daniel Winkelhausen, Geschäftsführer der Spray-Liner GmbH, hin. „Deshalb beschränkt sich die Belästigung durch Dreck und Staub auf ein Minimum – das ist nicht nur im Bereich von Krankenhäusern, Arztpraxen und Hotels sowie in der Gastronomie ein echtes Plus“, so Winkelhausen weiter. Seine hohe Wirtschaftlichkeit mache das Spray-LinerŸ Verfahren für Hauseigentümer ebenso zu einer interessanten Alternative wie für Versicherungs- und Wohnungsbaugesellschaften.
Angewendet werden kann das Verfahren übrigens rund ums Jahr: Ein speziell für die kalte Jahreszeit und für den Einsatz im Outdoor-Bereich entwickeltes beheiztes Schlauchpaket stellt sicher, dass die neue Sanierungsmethode sommers wie winters genutzt werden kann. „Darüberhinaus müssen die Produktschläuche nicht mit Chemikalien gespült und gereinigt werden“, hebt Winkelhausen einen weiteren Vorteil der Gerätetechnik hervor.

Patentierte Maschinentechnologie Made in Germany
Schwartner erläutert Anwendung und Vorzüge der Technik, mit der sich auch Bögen und Abzweige formschlüssig beschichten lassen: „Anders als bei marktüblichen Aus- kleidungsverfahren – etwa dem Einzug eines Schlauchliners – kann beim Spray-LinerŸ Verfahren auf den Einsatz von Fräsrobotern ebenso verzichtet werden, wie auf das Setzen eines Hutprofils. Fräskanten sind daher genauso ausgeschlossen wie eventuelle Beschädigungen oder Unzugänglichkeiten.“ Auch Schrumpfungen beim Aushärten, wie sie aufgrund von Materialeigenschaften der bei anderen Verfahren eingesetzten Harze zuweilen auftreten, kämen bei dem neuen Verfahren nicht vor, das Ergebnis ist close-fit: „Das in Deutschland entwickelte und hergestellte Zweikomponenten Epoxidharz, das beim Spray-LinerŸ Verfahren Anwendung findet, geht somit eine formschlüssige Verbindung mit dem Rohrmaterial ein – ein Ringspalt, in den Wasser einlaufen kann und zu Undichtigkeiten führen könnte, entsteht gar nicht erst“, so Schwartner, der darüber hinaus darauf hinweist, dass die Sanierung mattfeuchter Rohre und Leitungen ebenso möglich ist, wie eine partielle Sanierung geschädigter Leitungsabschnitte. „Grundsätzlich wendet der Anwender das Verfahren selber an und vergibt die Aufträge nicht an eine Fremdfirma dessen Qualität er nicht kennt“, erklärt Schwartner.

Verschließen von Öffnungen ohne Trocknungszeit
Mit dem ebenfalls vom DIBt zertifizierten und speziell für das Beschichtungsverfahren entwickelte Spray-LinerŸ Stent-System bietet der Hersteller dem Markt zudem eine praxisorientierte Lösung, mit der sich auch größere Fehlstellen zuverlässig sanieren lassen. Öffnungen werden ohne Trocknungszeit mit einer speziell entwickelten Edelstahlmanschette verschlossen, im Anschluss kommt dann der eigentliche Spray-LinerŸ zum Einsatz.

www.spray-liner.eu