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Gütegemeinschaft energieeffiziente Gebäude Vorstandswahlen


Frisch gekürter Vorstand mit zwei Neuzugängen: (v.l.n.r.) Gemeinsam mit Friedemann Stelzer wollen die neu gewählten Matthias Kruse (zweiter Vorsitzender) und Michael Mahler (erster Vorsitzender) die Gütegemeinschaft energieeffiziente Gebäude e. V. und das von ihr vergebene, gleichnamige RAL-Gütezeichen weiter voranbringen.
(Foto: Gütegemeinschaft energieeffiziente Gebäude)

Ende Juli 2015 haben die Mitglieder der RAL-Gütegemeinschaft energieeffiziente Gebäude e. V. Dipl.-Ing. Michael Mahler zu ihrem neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

Der 48-jährige Energietechniker folgt Dipl.-Phys. Joachim Zeller nach, der sich nach 10 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Zugleich wechselte der Sitz der Geschäftsstelle von Biberach nach Saarbrücken, wo Mahler ein Ingenieurbüro mit Schwerpunkt Energieberatung betreibt. Mit Dipl.-Ing. Matthias Kruse gibt es auch auf der Position des zweiten Vorsitzenden ein neues Gesicht: Der 41-Jährige ist Mitarbeiter eines international tätigen Rostocker Planungsbüros. Obmann des Güteausschusses bleibt Dipl.-Ing. Friedemann Stelzer (Reutlingen).
Zu den erklärten Zielen des neuen Vorstandsteams zählt es, die Gütegemeinschaft und das von ihr vergebene RAL-Gütezeichen Energieeffizientes Gebäude (RAL-GZ 965) in der digitalen Welt besser sichtbar zu machen. Auch insgesamt will man die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren, um den Bekanntheitsgrad der RAL-Güteprüfung für Gebäude zu erhöhen. Darüber hinaus ist angedacht, mittelfristig den Nachhaltigkeitsaspekt auf die Herstellungsenergie auszuweiten, also die Energie zu berücksichtigen, die in die Produktion der eingesetzten Baustoffe einfließt.
Das RAL-GZ 965 zeichnet neue und sanierte Immobilien mit besonders niedrigem Energieverbrauch aus. Voraussetzung: Ein unabhängiger Sachverständiger, der sogenannte Güteprüfer, bestätigt, dass wahlweise die Planung oder auch Planung und Bauausführung den strengen Vorgaben des RAL-Gütezeichens entsprechen. Grundlage dafür ist ein bundesweit einheitlich geltender, produkt- und herstellerunabhängiger Kriterienkatalog. Auf ihn greifen Kommunen beim Ausarbeiten spezieller Förderprogramme ebenso zurück wie Architekten beim Planen energetisch anspruchsvoller Bauvorhaben. Bauherren gewinnen mit der externen Qualitätskontrolle durch den Güteprüfer zusätzlichen Schutz vor Baumängeln und die Sicherheit, dass sich ihr Haus auch im Alltag als wirklich energiesparend erweist.
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