Wilo
„German Energy Dialogue“ in Astana

Im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2017 im kasachischen Astana besuchte Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier auch den „German Energy Dialogue“ der Deutschen Energieagentur (dena).
Unterstützt wurde das eineinhalbtägige Fachsymposium neben Siemens und Viessmann auch vom
Pumpenhersteller Will.


Wilo-Vertriebsvorstand Carsten Krumm stellte auf einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion die Ideen und Lösungen für eine effiziente Energienutzung aus Sicht des Dortmunder Pumpenherstellers dar, an der auch der kasachische Wirtschaftsminister Timur Suleimenov teilnahm.
„Grundsätzlich ist Kasachstan ein sehr energiereiches Land, umso bemerkenswerter ist es, dass die gesamte Weltausstellung unter das Motto ‚Energie der Zukunft‘ gestellt wurde“, erklärt Carsten Krumm. „Dabei werden ausdrücklich nicht nur erneuerbare Energien betrachte, sondern ebenso effiziente Produkte und Lösungen.“
Seit 18 Jahren ist Wilo auf dem kasachischen Markt aktiv und nutzt das eigenen Vertriebs- und Servicezentrum in Almaty als Plattform für die zentralasiatischen Märkte: „Wir haben uns in dieser Zeit einen hohen Marktanteil erarbeiten können, der vor allem auf die Zuverlässigkeit und die hohe Effizienz unserer Produkte zurückzuführen ist“, erläutert Thomas Kubbe, als Region Manager verantwortlich unter anderem auch für Kasachstan. „Die Gebäudetechnik macht knapp die Hälfte des kasachischen Marktes aus, hier haben wir die entsprechende Expertise speziell wenn es um Effizienz geht.“
Energieeffizienz war auch das zentrale Thema des dena-Energieforums in der kasachischen Hauptstadt, auf dem Ioannis Lappas vom Wilo-Business Development einen Vortrag vor rund 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung hielt. Er schlug die Brücke zwischen der Erkenntnis einer übergeordneten Notwendigkeit zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Energie hin zur konkreten Handlung, etwa dem Einsatz von effizienten Pumpenlösungen: „Fernwärme ist eine gerne und oft genutzte Energiequelle in Kasachstan, die aber allzu häufig noch mit einer ineffizienten Infrastruktur transportiert wird“, stellte Lappas in seinem Vortrag dar. „Ich konnte an dem konkreten Beispiel eines Schulkomplexes, der sich noch dazu vor Ort in Astana befindet, aufzeigen, wie die Übertragung der Wärme aus dem Fernwärmenetz in das Gebäude realisiert werden kann und dabei die Wärme zuverlässig und effizient bis zu den Verbrauchern transportiert wird. “ Darüber hinaus erklärte Lappas auch am Beispiel einer Druckerhöhungsanlage, wie hocheffiziente Produkte Einsparungen vornehmen können. „Wenn wir von Effizienz sprechen, ist es wichtig das gesamte Paket zu betrachten – nicht nur alleine der Austausch ist wichtig, sondern auch ein kontinuierlicher Service und eine stetige Analyse.“
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