Roth Werke
Roth Plastic Technology produziert klimaneutral - Umweltschutz ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie

Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral. Von links nach rechts: Hartmut Gojdka (Umweltmanagementbeauftragter Roth Werke), Christin Roth-Jäger (Geschäftsführerin Roth Werke), Herbert Blodig, Dr. Anne-Kathrin Roth und Sebastian Herrmann, Mitglieder der Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. Bild: Roth Werke


Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert Roth Plastic Technology in Wolfgruben seit 2017 klimaneutral. In einem Klimabericht stellt das Unternehmen vor, wie es seine CO2-Emissionen reduzierte und so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Von 2.052 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr 2012 konnte Roth Plastic Technology seine Werte um etwa 95 Prozent auf rund 120 Tonnen in 2017 senken.
„Für unser Familienunternehmen ist das ein bedeutender Meilenstein in der Unternehmensentwicklung“, sagt Christin Roth-Jäger.
Um Emissionen zu vermeiden, nutzt der Hersteller neue energieeffiziente Spritzgussmaschinen. Mit deren Abwärme heizt er einen Teil seiner Gebäude. Zudem installierte Roth eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Werksgelände.
Einen Teil seiner Emissionen spart der Hersteller von Kunststoffprodukten ein, indem er seit 2016 zu 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft bezieht. Denn in der energieintensiven Kunststofffertigung entstehen die meisten Emissionen durch den Stromverbrauch. „Mit Ökostrom können wir unsere Emissionen auf null senken“, erklärt Hartmut Gojdka.

Klima-Kollekte kompensiert unvermeidbare Emissionen
Seit 2017 unterstützt Roth nachhaltige Klimaschutzprojekte und gleicht damit die unvermeidbaren Emissionen aus seiner Produktion aus. „Damit produziert Roth klimaneutral“, erläutert Hartmut Gojdka. Die verbleibenden rund 120 Tonnen unvermeidbarer CO2-Emissionen kompensiert der Hersteller über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte in Berlin. Klima-Kollekte ist als gemeinnützige GmbH eine Organisation der christlichen Kirchen in Deutschland. Sie garantiert die Verwendung des von Roth gespendeten Betrags zur Kompensation für Projekte beteiligter kirchlicher Organisationen oder derer Partner im Ausland. Etwa mit Energiesparprojekten oder durch den Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Derzeit fließen die Mittel von Klima-Kollekte in Aktivitäten in Indien, Kenia, Mittelamerika und Südafrika.

Umweltschutz mit Zertifikat
Erst im Dezember 2016 bestanden die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben erfolgreich das Zertifizierungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). In diesem Rahmen verpflichtete sich Roth unter anderem dazu, weniger Strom zu verbrauchen, effizienter zu heizen und Abfall zu vermeiden. Das Unternehmen ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. „Wir tragen mit unseren Umweltleistungen unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung. Der Umwelt- und Ressourcenschutz ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert“, betont die Geschäftsleitung der Roth Plastic Technology.

Auch in Zukunft will der Hersteller seine Umweltleistung weiter verbessern: So wird Roth Plastic Technology in seinen Produktionshallen noch in diesem Jahr weitere energieeffiziente Spritzgussmaschinen installieren. Zudem will das Unternehmen sein geplantes neues Verwaltungsgebäude mit regenerativen Energien heizen und damit weitere Emissionen vermeiden. Hierfür nutzt der Hersteller die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen aus dem Produktprogramm der Roth Werke in der Gebäudetechnik zum Einsatz. Die Energieerzeugung erfolgt mit den Roth Wärmepumpensystemen. Die Energieverteilung übernehmen die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, die aufgrund der Niedertemperaturanwendung ein idealer Partner für Wärmepumpen sind. Der Bau wird dieses Jahr noch fertiggestellt.
www.roth-industries.de