Viessmann
Hessische Landtagsabgeordnete besuchen Viessmann - Informationsaustausch über Energie- und Klimapolitik

Zwölf hessische Landtagsabgeordnete sowie Referenten der Fraktionen und des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern der Viessmann Group am Stammsitz des Unternehmens in Allendorf (Eder).


Der Klimaschutzplan 2050, das Grünbuch Energieeffizienz und Fakten über den Wärmemarkt waren die wichtigsten Themen, über die zwölf hessische Landtagsabgeordnete, Referenten der Fraktionen und des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern der Viessmann Group am Stammsitz des Unternehmens in Allendorf (Eder) diskutierten.
Manfred Greis, Generalbevollmächtigter bei Viessmann, informierte die Abgeordneten des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zunächst über die Unternehmensgruppe. Viessmann erwirtschaftete mit seinen 12.000 Mitarbeitern in den drei Divisionen Heiz-, Industrie- und Kühlsysteme im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,25 Mrd. Euro Umsatz.

Verlässliche politische Rahmenbedingungen notwendig
Danach ging es um aktuelle Fragen der Energie- und Klimapolitik, für die sich die Mitglieder der Wiesbadener Regierungskoalition besonders stark interessierten. Greis betonte: „Der Wärmemarkt bietet den Schlüssel zum Gelingen der Energiewende, denn er hat den größten Anteil am Energieverbrauch, und die Heizungsanlagen im Gebäudebestand sind größtenteils veraltet und entsprechend ineffizient.” Um dort die Potenziale zu heben, bedarf es verlässlicher politischer Rahmenbedingungen, die vor allem technologieoffen sein müssen.”
Rainer Dippel, bei Viessmann für die Verbandsarbeit verantwortlich, stellte maßgebliche Fakten zum Wärmemarkt für Deutschland insgesamt, Hessen und Baden-Württemberg vor. Dippel sagte, dass es besser sei mit Anreizen zu agieren als mit Ver- und Geboten. Das Beispiel des EWärmeG in Baden-Württemberg habe gezeigt, dass die Anwendung von Ordnungsrecht unter Umständen eine kontraproduktive Wirkung entfalten könne. So habe die Verpflichtung, im Falle einer Heizungssanierung erneuerbare Energien einzusetzen, dazu geführt, dass die Sanierungsrate insgesamt zurückgegangen sei.

Lösungen für das Gelingen der Energiewende
„Viessmann ist ein hessisches Unternehmen mit Weltrang. Als technischer Vorreiter im Zukunftsmarkt Wärme- und Kältetechnik haben wir hier in unserem Bundesland ein Unternehmen, das nicht nur für die Region von höchster Bedeutung ist, sondern das weit über Hessen hinaus Lösungen liefert, um die Energiewende voranzubringen – gerade im heute vernachlässigten Wärmemarkt.“ Darüber hinaus erklärten die Abgeordneten: „Viessmann zeigt, was heute und morgen möglich ist, um Effizienz zu steigern und damit Energie, Ressourcen und Geld zu sparen.“

Innovationen und modernste Technik
Dass man dabei auf Innovationen und modernste Technik setze, sei nach der Überzeugung der Politiker der Schlüssel für das Unternehmen vor Ort genauso wie für die Energiewende weltweit. Beide Fraktionsvertreter sprachen sich ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst bei der Einweihung des Viessmann Technikums dafür aus, die steuerliche Förderung energetischer Sanierung wieder auf die politische Agenda zu setzen.

Konstruktiven Austausch vertiefen
Im Anschluss an die Diskussion, die Besichtigung des Unternehmensstammsitzes mit seinen 4.400 Mitarbeitern und die Präsentation innovativer Heizsysteme waren sich sowohl die Landtagsabgeordneten als auch die Vertreter des Unternehmens einig, dass es sich um einen konstruktiven Austausch gehandelt habe, der in regelmäßigen Abständen vertieft werden solle.
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