IWO
Land fördert weiter neue Brennwertheizungen


Ein neues Öl-Brennwertgerät bewirkt schnelle Emissionsrückgänge von bis zu 30 Prozent. Bild: IWO

Bayern setzt mit der Wiederaufnahme des 10.000-Häuser-Programmes auch die Förderung von Öl- und Gas-Brennwerttechnik fort. Hausbesitzer, die solche Modernisierungen vornehmen, werden vom Freistaat mit einem Förderbetrag von 500 Euro unterstützt, wenn die bestehende Heizung bereits zwischen 25 und 30 Jahre alt ist. Argumente dafür sind die hohe Wirtschaftlichkeit und die Effizienz solcher Heizungserneuerungen.
„Für das Gelingen der Energiewende Im Gebäudebereich sind sozialverträgliche und schnell wirksame Lösungen unabdingbar. Brennwerttechnik kann dabei helfen, zeitnah erhebliche Effizienzsteigerungen zu erzielen. Deshalb ist die Förderung für diese Sanierungsmaßnahme gut angelegt“, betont Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Kombiniert mit weiteren Fördermitteln könnten Hausbesitzer in Bayern nun rund 1.700 Euro Zuschuss für eine neue Öl-Brennwertheizung erhalten.
„Im Freistaat gibt es fast 1,2 Millionen Ölheizungen, vorwiegend im ländlichen Raum. Rund die Hälfte davon ist bereits älter als 20 Jahre“, erläutert Andreas Mayer, IWO-Repräsentant in Bayern. Eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik sei für die Hauseigentümer oftmals ohne technisch sinnvolle oder bezahlbare Alternative. „Eine solche Modernisierung kann den Brennstoffbedarf und die Emissionen um bis zu 30 Prozent reduzieren. Auch eine Kombination mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie und Holz ist vergleichsweise einfach möglich und wird von immer mehr Hausbesitzern genutzt“, so Maier. Das 10.000-Häuser-Programm sei daher eine gute Maßnahme, wie der Erfolg im vergangenen Jahr gezeigt habe. „Andere Bundesländer wären gut beraten, sich an diesem Vorbild zu orientieren.“
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