ZVSHK
Großhandel unterstützt Nachwuchswerbung

Gemeinsam für die Nachwuchswerbung in der SHK-Branche (v.r.): Thomas Werner, persönlich haftender Gesellschafter der Cordes & Graefe KG, ZVSHK-Präsident Friedrich Budde und Bernd Reinke, Sprecher der G.U.T.-Gruppe. Bild: ZVSHK


Vor einem Jahr startete die Kampagne zur Förderung des Nachwuchses im SHK- Handwerk. Mit der Botschaft „Zeit zu starten“ animiert sie Jugendliche, sich für eine Karriere im zukunftsträchtigen Berufsfeld Sanitär, Heizung, Klima zu entscheiden. Mit einem langfristigen Sponsoring unterstützen in Zukunft zwei Großhandels- Unternehmen, die GC-Gruppe sowie die G.U.T.-Gruppe, die vom ZVSHK ins Leben gerufene Ausbildungsinitiative.
Die bundesweite Kampagne „Zeit zu starten“ ist der Werbeträger der SHK-Organisation um den beruflichen Nachwuchs. Als Schauplatz dienen vor allem die sozialen Medien, denn gut gemachte Kurzfilme, Präsentationen und Fotos haben die größten Chancen, um bei Jugendlichen Interesse zu wecken. Für alle vier Gewerke hat die SHK-Organisation inzwischen Infos in Form von Bewegtbildern sowie Flyer und Plakate entwickelt.
„Gesicht“ der SHK-Kampagne ist Weltmeister Nathanael Liebergeld, der im Beruf Anlagenmechaniker SHK bei den WorldSkills 2015 die Goldmedaille geholt hat. Fotos und Filme sind bei Mitgliedsbetrieben der SHK-Organisation entstanden.
Doch um die Botschaften rund um diese attraktiven Berufsbilder publik zu machen und weiter zu entwickeln, bedarf es erheblicher finanzieller Mittel. Da bringen die Zusagen für die finanzielle Unterstützung in den nächsten fünf Jahren durch die Bremer GC-Gruppe sowie die G.U.T.-Gruppe ein beträchtliches Plus an Planungssicherheit.
Bernd Reinke, Sprecher der G.U.T.-Gruppe, spricht den zunehmenden Fachkräftemangel im Fachhandwerk an: „Um die Modernisierung der Haus- und Gebäudetechnik in den kommenden Jahren voran zu bringen, benötigen wir möglichst viele talentierte und gut ausgebildete junge Menschen – die gilt es jetzt zu begeistern.“ Der Erfolg einer solchen Kampagne wächst umso mehr, je langfristiger und gesicherter die Planung ist. „Wir legen die Werbung um den Nachwuchs auf etliche Jahre an und planen jetzt bis zum Jahr 2020“, sagt ZVSHK-Präsident Friedrich Budde. „Beispielsweise wollen wir unseren Facebook-Auftritt ausbauen und Werbung in den sozialen Medien schalten.“ Etwa zwei Drittel des Gesamtbudgets sollen künftig in Online-Aktivitäten fließen.
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