ZVSHK
Heizungsindustrie unterstützt Nachwuchswerbung

Gemeinsam für die Nachwuchswerbung in der SHK-Branche (v.l.): BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie) sowie Andreas Müller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer im ZVSHK. Foto: ZVSHK

Die Kampagne zur Förderung des Nachwuchses im SHK-Handwerk ist im Frühjahr erfolgreich angelaufen. Unter dem Motto „Zeit zu starten“ soll sie Jugendliche dazu animieren, eine Karriere im zukunftsträchtigen Berufsfeld Sanitär, Heizung, Klima einzuschlagen. Jetzt unterstützt die Heizungsindustrie die vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) ins Leben gerufene Ausbildungsinitiative mit finanziellen Mitteln. „Zeit zu starten“ – nun also mit noch mehr Schubkraft!

Was regional begonnen hat, läuft inzwischen bundesweit: Mit der einheitlichen Kampagne „Zeit zu starten“ wirbt die SHK-Organisation um den beruflichen Nachwuchs. Für die gewünschte Aufmerksamkeit unter den Jugendlichen sorgen dabei nicht nur Anzeigen, Flyer und Plakate, sondern auch Fotos, Kurzfilme, Präsentationen und Auftritte in den sozialen Medien – jeweils getrennt nach den vier Gewerken.
„Gesicht“ der SHK-Kampagne ist Weltmeister Nathanael Liebergeld, der im Beruf Anlagenmechaniker SHK bei den WorldSkills 2015 die Goldmedaille geholt hat. Fotos und Filme sind bei Mitgliedsbetrieben der SHK-Organisation entstanden. So agieren echte Azubis und Gesellen der vier SHK-Berufe Anlagenmechaniker SHK, Klempner/Spengler, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer vor der Kamera – und vermitteln den Jugendlichen spannende und zugleich realistische Eindrücke aus dem Arbeitsalltag.

Zu den ersten Sponsoren der umfangreichen Kampagne gehört der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). „Uns hat bei der Nachwuchskampagne vor allem der realistische Bezug zur SHK-Branche sehr gut gefallen“, begründet Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, das finanzielle Engagement. „Der BDH sieht wie der ZVSHK das Fachhandwerk als wichtige Voraussetzung zur erfolgreichen Umsetzung der Doppelstrategie aus Effizienz und Erneuerbaren Energien im Sinne der Endverbraucher und des Klimaschutzes. Hierfür braucht es talentierten Nachwuchs.“
Der Erfolg einer solchen Kampagne wächst umso mehr, je langfristiger und gesicherter die Planung ist. „Wir brauchen Kontinuität in unserer Arbeit“, sagt Birgit Jünger, Referatsleiterin für Marketing im ZVSHK und Koordinatorin der Aktivitäten rund um die Nachwuchskampagne. „Daher haben wir das Sponsoring auch für einen Zeitraum von fünf Jahren eingefordert, also bis 2020.“

Auch die SHK-Organisation, die sich im Vorfeld intensiv für ein solches Sponsoring eingesetzt hatte, stellt einen großen Teil der erforderlichen Summen zur Verfügung, um die Ausbildungsinitiative möglich zu machen. „Wir freuen uns, dass wir die Finanzierung der Kampagne längerfristig sichern können“, sagt Andreas Müller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer im ZVSHK. „Die zahlreichen Maßnahmen kosten sehr viel Zeit und Geld. Hierfür können wir das zusätzliche Sponsoring gut gebrauchen.“
Etwa zwei Drittel des Gesamtbudgets sollen künftig in Online-Aktivitäten fließen. „Wir müssen dort präsent sein, wo sich die Jugendlichen aufhalten – also in jedem Fall im Netz“, sagt Jünger. „Wir wollen beispielsweise unseren Facebook-Auftritt ausbauen und Werbung in den sozialen Medien schalten.“
Fest steht: Im Alleingang lässt sich das Problem des Nachwuchsmangels im SHK- Handwerk nicht lösen. Nachwuchswerbung ist Branchenaufgabe.
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