EU-F-Gas-Verordnung: So handeln Kälteanlagen-Betreiber richtig

 Verfasst am 04.10.2019

Bild: www.kaeltemittel-info.de

An ihre Klima- oder Kälteanlage denken viele Betreiber nur, wenn sie gewartet werden muss. Dabei macht es die EU-F-Gas-Verordnung unbedingt erforderlich, sich umgehend mit der eigenen Anlage zu beschäftigen. Denn als Folge der Verordnung sind die Preise für klimaschädliche Kältemittel dramatisch gestiegen. Wer sich jetzt informiert und handelt, macht seine Anlage fit für die Zukunft und trägt zum Klimaschutz bei. 

Das Onlineportal „Klimafreundliche Kälte“ (www.kaeltemittel-info.de) bietet ganz konkrete Hilfe – auch ohne Vorwissen. Ein praxisnaher Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie Betreiber von Klima- oder Kälteanlagen am besten vorgehen: von der Analyse, die zeigt, wer von der Verordnung betroffen ist, bis zur Auswahl geeigneter Kältemittel-Alternativen und passender Förderangebote. Das Onlineportal verbindet dabei Theorie und Praxis: So vermittelt eine Experten-Datenbank Kälteanlagenplaner und -bauer aus der Region. Für erste individuelle Fragen gibt es zudem eine kostenlose, telefonische Beratung. Interessierte Betreiber finden die Datenbank und die Kontaktinformationen auf  www.kaeltemittel-info.de. F-Gase sind fluorierte Gase, die im erheblichen Maße zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Sie werden in vielen Klima- und Kälteanlagen als Kältemittel verwendet. Mit der EU-F-Gas-Verordnung soll der Ausstoß dieser Treibhausgase bis zum Jahr 2030 um nahezu 80 Prozent verringert werden. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, wird die Verfügbarkeit von Kältemitteln mit einem hohen Treibhauspotenzial drastisch reduziert oder ihre Verwendung ganz verboten. Zugleich unterstützt das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel und energieeffiziente Technologien.