Schräder: Zertifizierter Leichtbauschornstein vorgestellt

 Verfasst am 14.03.2019

Schräder erhält für den Leichtbauschornstein Future-Therm 45 die Zertifizierung des Passivhaus Institutes. Bild: Passivhaus Institut, Darmstadt

Mit dem Leichtbauschornstein Future-Therm 45 präsentiert das Unternehmen Schräder aus Kamen zur ISH den ersten zertifizierten Leichtbauschornstein. Das renommierte Passivhaus Institut aus Darmstadt hat das Zertifikat für den Schornstein als Passivhaus-Komponente ausgestellt und wird dieses auf der ISH überreichen. Mit der Zertifizierung werden zusätzliche Anforderungen im thermischen und bauphysikalischen Bereich erfüllt.

Mit dem Passivhaus-Konzept, werden Gebäude energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und nachhaltig erstellt bzw. saniert. Dieser Baustandard gilt bei Einhaltung von drei Kriterien als erfüllt: So darf der Heizwärmebedarf maximal 15 kWh/(m²a) betragen, die Luftdichtheit der Gebäudehülle von n50 ≤ 0,6 h-1 nicht überschreiten und der Kennwert der erneuerbaren Primärenergie (nach PHPP) nicht mehr als 60 kWh/(m²a) betragen. „Passivhäuser weisen bei minimalem Heizenergiebedarf eine optimale Behaglichkeit auf. Dafür sind bei eingesetzten Komponenten gesonderte thermische und bauphysikalische Anforderungen notwendig“ erklärt Dr.-Ing. Benjamin Krick, verantwortlicher Projektleiter des Passivhaus Institutes. Im Bezug auf Abgasanlagen ist die Abgasführung in Verbindung mit einer raumluftunabhängigen Feuerstätte und einer Komfortlüftungsanlage sicherzustellen; unter anderem ist die Luftdichtigkeit nachzuweisen.

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