VIK: Diskussion über Trends und Technologien für die treibhausgasneutrale Gesellschaft

 Verfasst am 03.12.2018

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V. und seine Mitgliedsunternehmen diskutieren auf der VIK-Jahrestagung mit Politik und Wissenschaft über zukunftsweisende Trends und Technologien für die treibhausgasneutrale Gesellschaft.

„Die Industrie ist Wegbereiter für den Klimaschutz“, betonte Barbara Minderjahn, Hauptgeschäftsführerin des VIK e. V. „Viele Produkte der Industrie – zu denen Leichtbauteile für den Verkehrssektor ebenso gehören wie Dämmstoffe und Windräder – sind elementare Bausteine zur Erreichung der Klimaschutzziele. Sie wurden entwickelt, um in verschiedenen Lebensbereichen den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Für ihre Herstellung wird indes viel Energie benötigt, die derzeit noch einen hohen Ausstoß an CO2 begründet. Zusätzlich werden bei diversen industriellen Herstellungsverfahren Treibhausgase freigesetzt, die sogenannten Prozessemissionen. Um den CO2-Fußabdruck von Industrieprodukten, zu denen übrigens auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Matratzen, Lebensmittel-Dosen und Druckerpapier gehören, zu verkleinern, arbeitet die Industrie kontinuierlich an neuen Verfahren und Prozessen. Im Fokus stehen dabei drei Strategien: Die Reduzierung von CO2durch eine effizientere Nutzung von Energie und Ressourcen, die Vermeidung von CO2 durch völlig neue Produktionsverfahren und die Nutzung/Wiederverwertung von CO2als Ressource.“

Unter dem Motto „Deutschlands Weg nach vorn: Technologien, Produkte, Prozesse – den Wandel gestalten“ werfen Unternehmer und Politik einen Blick in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Bleiben wir ein starker Produktionsstandort oder exportieren wir zukünftig deutlich mehr Technologien und Know-How? Wie sieht die Industrielandschaft von Morgen aus und mit welchen Strategien bleiben wir erfolgreich am Markt? Beleuchtet werden auch Fragen zur Versorgungssicherheit bei einem sich wandelnden Strommix und eine wettbewerbliche Ausrichtung des gesamten Energiesystems. Wir diskutieren über den Hoffnungsträger Wasserstoff als mögliche Lösung für die ungelösten Klimafragen in der Industrie. Weitere Themen sind der Umfang und die Finanzierung der Jahrhundertaufgabe, die Chancen und Hürden der Sektorkopplung sowie die Entwicklung des Rohstoffbedarfs. An vielen Punkten steht die Industrie noch vor großen Herausforderungen.

Die VIK Jahrestagung bietet daher eine wichtige Plattform für einen Austausch zwischen Wirtschaft und Politik und um notwendige politische Rahmenbedingungen zu adressieren.

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