GMS: Jahrestagung in Hamburg

 Verfasst am 20.11.2018

Beim Bankett informierte der GMS-Vorstandsvorsitzende Alexander Dehnelt die Mitgliedsunternehmen über die erfolgreiche Neupositionierung des Verbandes.

Auf seiner Jahrestagung am 25. und 26. September 2018 in Hamburg zog der Gesamtverband Messing-Sanitär e. V. (GMS) eine positive Zwischenbilanz seit der Neupositionierung Mitte 2017.

Mit der Neugründung hatte sich der Verband zum Ziel gesetzt, sich einem größeren Mitgliederkreis zu öffnen – entlang der gesamten Lieferkette vom Halbzeug bis zum fertigen Bauteil. Zudem wurde der fachliche Austausch intensiviert – mit neuen, offenen Workshop-Formaten, die 2018 erstmals stattfanden sowie dem neuen Kongress für Mitglieder im Rahmen der GMS-Jahrestagung. Aufgrund dieser erweiterten Aktivitäten konnte der GMS im Jahr 2018 namhafte Unternehmen wie Uponor, Fränkische Rohrwerke, Gampper und EWE-Armaturen als Neumitglieder gewinnen. Zudem haben weitere Unternehmen ihre Mitgliedschaft ab 2019 zugesagt. Damit sieht sich der Gesamtverband Messing-Sanitär e. V. rund eineinhalb Jahre nach seiner Neugründung in seinem Kurs bestätigt. 

Auf der Mitgliederversammlung diskutierten die Mitgliedsunternehmen aktuelle Fragen zu regulatorischen Vorgaben und zum Marktumfeld. Heinrich Weitz vom Hauptverband der deutschen Bauindustrie e. V. informierte über die aktuelle konjunkturelle Lage der Bauwirtschaft. Im Anschluss erläuterte Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. die Auswirkungen des Brexits auf die Industrie. Der Technische Ausschuss des GMS befasste sich auf dem Treffen zudem mit der Überarbeitung der technischen Richtlinien für die Qualität von Sanitärwerkstoffen und -Bauteilen. Zum Abschluss stand die Werksbesichtigung des größten europäischen Kupfererzeugers Aurubis AG – Werk Hamburg auf dem Programm.

Ebenso diskutierten die Mitgliedsunternehmen auch die Zwischenergebnisse des GMS-Projektes „Härtemessungen“. Hierbei untersucht der Technische Ausschuss des GMS die Vergleichbarkeit der beiden Härtemessverfahren Vickers und Brinell. „Die ersten Auswertungen deuten drauf hin, dass es signifikante Abweichungen zwischen den Messergebnissen der beiden Messverfahren gibt“, erklärt GMS-Geschäftsführer Hilbert Wann. „Ziel des Projekts ist es, Qualitätsmanagern und Gutachtern eine verlässliche technische Grundlage für die Bewertung von Härtemessungen bei Messingwerkstoffen an die Hand zu geben.“

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