Bosch: Gründungsmitglied der Industrieallianz

 Verfasst am 01.11.2018

Bosch Building Technologies ist Gründungsmitglied der Open Security & Safety Alliance. Diese Industrieallianz ist die Reaktion auf die wachsende Bedeutung des Internet of Things in der Sicherheitsbranche.

Bosch Building Technologies, Hanwha Techwin, Milestone Systems, Pelco und Vivotek Inc. haben gemeinsam die Industrieallianz Open Security & Safety Alliance, Inc. gegründet.

Die Allianz ist eine nicht-börsennotierte Non-Profit Organisation mit dem Ziel, eine gemeinsame standardisierte Plattform für Sicherheitslösungen zu schaffen. „Mit dieserInitiative legen wir den Grundstein für den Aufbau eines sicheren und zuverlässigen Ökosystems für die Sicherheitsbranche. Die Allianz bringt Hardwarehersteller, Softwareentwickler, Integratoren, Planer, Berater, Nutzerund weitere Parteien zusammen“, sagt Tanja Rückert, Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies. Durch eine engere Zusammenarbeit und die Definition gemeinsamer Standards und Spezifikationen können sich die beteiligten Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und somit auf die Bereiche konzentrieren, die Mehrwert für ihre Kunden bringen. Gleichzeitig ermöglicht das geplante gemeinsame Rahmenwerk die Entwicklung neuer Anwendungen im IoT-Umfeld. Vorgesehen sind die Definition von Standards und Spezifikationen für ein branchenspezifisches Betriebssystems, der nötigen IoT- Infrastruktur sowie gemeinsamer Leitlinien zu Datensicherheit und Datenschutz.

Die Gründung der Open Security & Safety Alliance durch die fünf Gründungsmitglieder, die gleichzeitig den Aufsichtsrat bilden, ist das Ergebnis intensiver Diskussionen zwischen zahlreichen Unternehmen aus den Bereichen Videosicherheit, Zutrittskontrolle, Einbruchschutz und Gebäudeautomatisierung. Beteiligt waren neben Hardwareherstellern auch Zulieferer von Komponenten, Softwareentwickler und Integratoren sowie Vertriebsunternehmen und aktuelle Lösungsanwender. Sie steht allen Akteuren der Sicherheitsbranche sowie aus verwandten Branchen offen.

Die Security and Safety Things GmbH (SAST), ein kürzlich gegründetes Start-up mit Sitz in München, wird eng mit der Open Security & Safety Alliance zusammenarbeiten, um deren Mitgliedern eine innovative, kompatible IoT- Plattform bereitzustellen. SAST entwickelt derzeit ein Betriebssystem sowie einen digitalen Marktplatz zur Bereitstellung und Verwaltung von Software-Anwendungen, anfangs für den Bereich Sicherheitskameras. Für die Zukunft plant SAST weitere IoT-Domänen zu bedienen. SAST ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH und Teil der strategischen Entwicklung von Bosch in Richtung neuer, digitaler Wachstumsmärkte im Bereich Internet of Things.

 

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