VDMA: Umsatz der Gebäudearmaturenhersteller lahmt

 Verfasst am 20.08.2018

Ein rückläufiger Export und ein schwaches Geschäft im Inland haben im ersten Halbjahr 2018 den Herstellern von Gebäudearmaturen das Leben schwer gemacht. 

Trotz guter Rahmenbedingungen mussten sich die Gebäudearmaturenhersteller im ersten Halbjahr 2018 mit einem insgesamt mageren Wachstum begnügen, nachdem auch schon das gesamte Vorjahr nur schleppend verlaufen war. Von Januar bis Juni 2018 ergab sich für die Branche ein nominales Umsatzwachstum von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Das ansonsten verlässliche Zugpferd Export konnte ein unbefriedigendes Inlandsgeschäft nur knapp ausgleichen. Positive Impulse kamen aus dem europäischen Ausland“, erklärt Wolfgang Burchard, Geschäftsführer des Fachverbands Armaturen. Der Umsatz der Gebäudearmaturenhersteller stieg im Ausland insgesamt um 5 Prozent. Im Euro-Raum wuchs der Umsatz um 11 Prozent, diese vergleichsweise hohe Zahl ist jedoch auf einen Basiseffekt aus dem Vorjahreszeitraum (minus 14 Prozent) zurückzuführen. Das Geschäft im Heimatmarkt Deutschland bewegte sich lediglich auf dem Niveau des Vorjahrs.

Vor allem die Binnenkonjunktur stützt die Wirtschaft: Die privaten Haushalte konsumieren mehr und die Bauwirtschaft boomt. Allerdings ist der anhaltende Fachkräftemangel im Bau ein echter Hemmschuh auch für deutsche Hersteller von Gebäudearmaturen, die ihre Produkte fachkundig verbaut sehen wollen. Bereits 2017 übertraf die Zahl der in Ruhestand gehenden Facharbeiter die Anzahl der Lehrlinge, die sich für eine bachfachliche Ausbildung entschieden haben …

(Lesen Sie den vollständigen Beitrag unter http://www.vdma.org)