B.KWK: Hohe Verantwortung für Versorgungssicherheit und Klimaschutz

 Verfasst am 10.07.2018

Führende KWK-Verbände intensivieren anlässlich der interCOGEN die Zusammenarbeit, um die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu stärken. Sie fordern stabile politische Rahmenbedingungen und eine schnelle Lösung im Streit um das sogenannte 100-Tage-Gesetz.

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird für Klimaschutz und Versorgungssicherheit eine wichtige Rolle spielen. Dabei werden vor allem flexibel betriebene KWK-Anlagen einen nachhaltigen und effizienten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, indem sie den Ausgleich zu den fluktuierend einspeisenden erneuerbaren Energien schaffen. Auf der interCOGEN, Messe und Kongress zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung, trafen sich Vertreter der führenden Branchenverbände in Karlsruhe und vereinbarten eine künftig noch enger Zusammenarbeit. Nach Meinung des Verbändebündnisses ist die andauernde Hängepartie um das 100-Tage-Gesetz Gift für die Branche. Die Bundesregierung muss nun endlich handeln und die KWK „weiterentwickeln und umfassend modernisieren“, wie im Koalitionsvertrag versprochen.

Um die Möglichkeiten der KWK zu entfalten, braucht es dringend stabile politische Rahmenbedingungen. „Als Effizienztechnologie leistet die KWK einen unverzichtbaren Beitrag in der Objektversorgung über Industrieanwendungen bis zur Fernwärmeversorgung. Dabei senkt sie CO2-Emissionen und gewährleistet Versorgungssicherheit von Strom und Wärme. Notwendig für den weiteren Ausbau der KWK sind jedoch zielgerichtete und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Wenn die Hängepartie um das 100-Tage-Gesetz so weiter- geht, wird die Luft schnell dünn werden für die Branche.“, so die mitwirkenden Verbandsvertreter.

http://www.bkwk.de