Siemens: Laserbasierter Feinstaubsensor auf dem Markt

 Verfasst am 15.05.2018

Die Siemens-Divison Building Technologies hat einen neuen Feinstaubsensor für Gebäude auf den Markt gebracht. Der Sensor kann zur Überwachung und Visualisierung von Feinstaubbelastung eingesetzt und in Building-Management-Systeme eingebunden werden.

Der neue, auf Lasertechnologie basierende Feinstaubsensor misst die Belastung der Luft im Gebäude mit Feinstaubpartikeln der Grössen Particulate Matter (PM) 2.5 und PM 10, also Schwebeteilchen mit einem Durchmesser von 0,3 bis 2,5 Mikrometer bzw. 0,3 bis 10 Mikrometer. Als Einsatzgebiet für den neuen Feinstaubsensor kommen vorwiegend Büro- und hochwertige Wohngebäude in Frage.

Bei Feinstaubsensoren sammeln sich während der Betriebszeit Staubpartikel an und reduzieren zunehmend die Leistung. Der Siemens-Sensor verfügt über ein präsenzaktiviertes Display. In Zeiten, in denen keine Präsenz im Raum registriert wird, wird die Häufigkeit der Feinstaubmessungen deutlich verringert. Damit erhöht sich die Lebensdauer des Feinstaubsensors beträchtlich. Der neue Sensor zeigt im Display – bzw. in der Version ohne Display über eine LED-Leuchte – an, wenn das Sensormodul ausgetauscht werden muss. Dazu muss weder ein neues Gerät angeschafft noch das Gerät neu konfiguriert werden. Der Austausch des Sensormoduls ist einfach und kann ohne Fachkenntnisse vorgenommen werden. Der Feinstaubsensor ist auf die Messung von PM 2.5 Feinstaubpartikeln geeicht und kann entsprechend den nationalen Vorschriften auf verschiedene Luftqualitätsindex-Stufen (AQI-Klassen) eingestellt werden. Die Feinstaubkonzentration wird mittels Laser-Lichtstreuung gemessen.

Die gesundheitsschädliche Ausgasung von Baustoffen und Gebäudeausstattungen wie Teppichen und Mobiliar können mit Sensoren für Volatile Organic Compounds (VOC) gemessen werden. Alle Sensoren haben Ausgänge für Analogsignale und Modbus und können so mit Siemens-Steuerungen für Heizungs-, Klima- und Lüftungssysteme wie Climatix oder Desigo Room Automation verknüpft oder in Gebäudemanagementsysteme wie Desigo CC eingebunden werden. Zum Erreichen der gewünschten Raumklimawerte kann das System beispielsweise zusätzliche Filter zuschalten oder die Lüftungsleistung erhöhen.

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