ZVSHK: Umsatzwachstum für Heizungsbauer und Installateure

 Verfasst am 26.03.2018

2017 bringt ein weiteres Umsatzwachstum von fast drei Prozent.

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hat im vergangenen Jahr mit 42,9 Milliarden Euro erneut ein Umsatzplus erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Profitiert hat das SHK-Handwerk vom anhaltenden Bauboom in Deutschland und vom Modernisierungsgeschäft bei Bädern und Heizungen. Der Umsatzanteil beim Neubaugeschäft lag bei 28,2 Prozent. 71,8 Prozent Umsatzanteil stammen aus dem Modernisierungsgeschäft. Hauptkundengruppe waren mit einem Anteil von 61,2 Prozent die privaten Auftraggeber – gefolgt von gewerblichen Kunden (15,2%), Wohnungsbaugesellschaften (14,6%) und der öffentlichen Hand (9,0%).

Wie andere Branchen auch kämpft das SHK-Handwerk gegen den Fachkräftemangel. Obwohl die Zahl der Beschäftigten trotz eines sehr engen Arbeitsmarktes seit zehn Jahren kontinuierlich wächst (um durchschnittlich ein Prozent pro Jahr), fehlen weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte. „Bei einer leicht rückgängigen Anzahl von 50.812 Betrieben ist die Zahl der Beschäftigten 2017 gegenüber dem Vorjahr zwar auf 369.219 gestiegen, unser Bedarf ist aber ungleich höher. So berichtete im Jahr 2017 mit 46 Prozent fast jeder zweite Innungsbetrieb über offene Stellen“, sagt Friedrich Bude, Präsident des ZVSHK.

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