Oxyproof

Doyma: Dichtungssysteme radondicht

 Verfasst am 13.12.2017

Beim Abdichten erdberührter Sohlen und Kellerwände beim Durchführen von Ver- und Entsorgungsleitungen sind Quadro-SecuraŸ und CuraflexŸ Dichtungssysteme die erste Wahl. Auch wenn es darum geht, Gebäude gegen Radon abzudichten. Das wurde anhand aktueller Tests an einer Vielzahl von DOYMA-Dichtungssystemen bestätigt.

Radon ist ein natürlich im Erdboden vorkommendes Edelgas, das in das Haus durch undichte Stellen (z. B. kleine Risse) eindringen kann. In Gebäuden können durch Anreicherung hohe, gesundheitsschädliche Radon-Konzentrationen auftreten.
Daher muss verhindert werden, das Radon ins Gebäude gelangt. Dies kann u. a. mit radondichten Dichtungssystemen zur Durchführung von Ver- und Entsorgungsleitungen erreicht werden.
Zum Nachweis der Radondichtheit wird herkömmlicherweise ein Materialtest durchgeführt. Die aktuellen Radon-Tests von DOYMA gehen wesentlich weiter. Denn DOYMA hat proaktiv das Abdichtsystem in seiner Gesamtheit durch ein unabhängiges Prüfinstitut (IAF in Radeberg) testen lassen. Dass bedeutet, die wichtigsten Dichtungssysteme wurden in montiertem Zustand geprüft. Als „Gebäudeöffnung“ und Medienleitung dienten Stahlbauteile. Der Prüfaufbau wurde im Vorfeld mit dem Prüfinstitut abgestimmt. Ergebnis: Alle Systeme wurden als „radondicht“ zertifiziert!
(Als „radondicht“ wird ein System bezeichnet, wenn die Radondiffusionslänge kleiner als ein Drittel der Dicke des Materials ist.) Somit besteht der Nachweis für Radondichtheit nicht nur für den Gummiwerkstoff, sondern für das Gesamtbauteil in verbautem Zustand.
Für die gängigsten Einbausituationen bieten diese DOYMA-Dichtungssysteme nicht nur effektiven Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser, sondern darüber hinaus auch speziell gegen Radon-Gas. Damit stehen dem Praktiker eine große Bandbreite von Dichtungssystemen zur Verfügung: Viele Gebäude im Bestand, Sanierungen und Neubauten können nachweislich sicher gegen Radon abgedichtet werden.

Gesetzgeber regelt den Radon-Schutz erstmals 2017
Der Schutz vor Radon lag bislang vor allem im alleinigen Ermessen der Hauseigentümer. Seit dem 17. Juni 2017 erfasst das neue Strahlenschutzgesetz erstmals die Radonbelastung. Die neuen Rechtsverordnungen sollen bis Ende 2018 die gesetzlichen Bestimmungen konkretisieren. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) legte u. a. einen Referenzwert zur Bewertung der Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen fest. In seinem Maßnahmenkatalog zu dem Gesetz empfiehlt das BfS: „Neu zu errichtende Gebäude sollten so geplant werden, dass in den Aufenthaltsräumen Radonkonzentrationen von mehr als 100 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel vermieden werden“. (1)
Erstmals wurde damit eine gesetzliche Grundlage für verbindliche Regeln zum Schutz der Bürgerinnen und Bürgern geschaffen. Insbesondere solche Gebäude der öffentlichen Hand stehen im Fokus, die besonders schützenswert sind, wie Kindergärten oder Schulen.
Grundsätzlich es ist daher für jeden Bauherren empfehlenswert, auf radondichte Dichtungssysteme zu vertrauen. Im Zweifelsfall sollte vor einem Bauvorhaben eine genaue Bodenanalyse der Radonkonzentration durchgeführt werden. Dann können die richtigen Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden.
www.doyma.de

(1) Quelle: Internetseite des Bundesamts für den Strahlenschutz (BfS);
„Gesundheitliche Auswirkungen von Radon in Wohnungen“

 

 


Zertifiziert radondicht: Quadro-Secura Nova 2.

 


Prüfaufbau zur Messung der Radondiffusion an DOYMA Dichtungssystemen.

 


Zertifiziert radondicht: Curaflex Nova Senso.