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Zukunftsforum Energiewende: Von Sonnenenergiedörfern und nachhaltigen Quartierslösungen

 Verfasst am 06.12.2017


Interesse an den Viessmann Referenzobjekten, die während des Zukunftsforums Energiewende in Kassel gezeigt wurden.

 

Mit kommunalen und regionalen Akteuren sowie Vertretern aus Bürgerenergie, Wissenschaft und Wirtschaft kamen Ende November die entscheidenden Gestalter der deutschen Energiewende in Kassel zusammen.
Dort fand das Zukunftsforum Energiewende zusammen mit dem 78. ANS Symposium in der documenta-Halle Kassel statt. Damit war die Veranstaltung mit 500 Teilnehmern das bundesweit größte Expertentreffen zu erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität in Kommunen und Regionen.
Als Premiumsponsor und -aussteller beteiligte sich Viessmann am Zukunftsforum. Der Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen präsentierte vier Referenzobjekte: das Bioenergiedorf Wettesingen, das Sonnenenergiedorf Mengsberg, das ecoQuartier Pfaffenhofen und das Nahwärmenetz Ahnatal. Insbesondere die beiden letztgenannten Projekte stellen beispielhafte Quartierslösungen für den Neubau, aber auch für den Bestand dar.
Am 2. Tag des Forums gab es die Gelegenheit, an einer Exkursion ins Bioenergiedorf Wettesingen teilzunehmen. Als eine der ersten Kommunen Deutschlands hatte Wettesingen bereits vor Jahren die Versorgung auf erneuerbare Energien mithilfe von Viessmann Technik umgestellt.
Die Energiewende spielte zuletzt durch die Sondierungsgespräche der Parteien in Berlin in der öffentlichen Wahrnehmung wieder eine größere Rolle. Auch als Gastgeberland der UN-Klimakonferenz stand Deutschland im Blick der internationalen Klimapolitik. Während in Bonn über die globalen Rahmenbedingungen gesprochen wurde, wurden beim Zukunftsforum Energiewende unter dem Motto „Bring Deine Energie für den Wandel ein!“ die bisherigen Erfolge der lokalen Energiewende präsentiert und zugleich die kommenden Herausforderungen diskutiert und Lösungswege aufgezeigt.
Im Mittelpunkt des zweitägigen Zukunftsforums stand der Transfer von Wissen und Erfahrungen rund um die Gestaltung des Wandels in Städten, Gemeinden und Regionen. „Die Energiewende bedeutet auch einen Wechsel weg von zentraler hin zu dezentraler Erzeugung. Daher sind Akteure aus kommunalen Institutionen wie Kommunalverwaltungen und Stadtwerken entscheidend für das Gelingen der Energiewende“, betonte Dr. Thorsten Ebert, Vorsitzender des deENet-Vorstands und Vorstandsmitglied bei den Städtischen Werken in Kassel.
www.viessmann.de